Der BC Straubing will nach dem 12:12 in der zweiten Bundesliga bei Motor Babelsberg Protest einlegen
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MB intern 20.09.2011 2.Box-Bundesliga - Saison 2010/2011
14.02.2011 Überraschungen in der 2. Bundesliga
SV
Motor Babelsberg - BC Straubing 12:12
Hertha BSC Berlin/BC Cottbus - BSK Seelze 10:13 14.02.2011 Der BC Straubing will nach dem 12:12 in der zweiten Bundesliga bei Motor Babelsberg Protest einlegen BOXEN: Missklänge am Seilgeviert von DETLEF BRAUNE Die Zeiten des großen Beifalls am Boxring von Motor Babelsberg scheinen vorbei zu sein. Auch Motors Zweitligakampf am Sonnabend vor 350 Zuschauern im Toyota Auto Center gegen den BC Straubing endete mit Missklängen. Auf beiden Seiten gab es betrübliche Mienen. 12:12 trennten sich beide Staffeln nach acht Duellen. Anschließend kam es zu einem lautstarken Disput zwischen Babelsbergs Macher Ralph Mantau und Straubings Trainer Hans Buchmeier, der auch bayerischer Landescoach ist. Buchmeier erkannte die Starterlaubnis für Motor-Boxer André Kurz nicht an. Er will beim deutschen Verband Protest gegen die Wertung einlegen. In der Tabelle ist Straubing Dritter mit 3:3 Punkten, Motor liegt einen Rang dahinter (3:5). Mantau plagten noch andere Sorgen. „Jetzt verlieren wir schon Kämpfe zu Hause, die wir eigentlich gewonnen haben. Wir hatten heute nicht acht, sondern neun Gegner.“ Gemeint war der Kampfrichter aus Bayern (außer ihm amtierten zwei aus Sachsen-Anhalt und einer aus Brandenburg). Der „Unparteiische“, der südlich des Weißwurst-Äquators zu Hause ist, wertete sämtliche Duelle zuungunsten der Motor-Athleten. Ein Skandal. Ausgerechnet der umstrittene Leichtgewichtler Kurz musste im zweiten Gefecht des Abends eine 6:7-Punktniederlage hinnehmen. Er hatte seinen Gegner Zitoun Xasinne mit langen Händen beherrscht, das Kampfgericht sah es anders. Im Gegensatz zu Roland Gehn, der für Motor 1964 DDR-Meister im Halbweltergewicht geworden war. „Ich habe Kurz vorn gesehen.“ Erst pfiff das Publikum, dann herrschte eisiges Schweigen. Erst recht befand es sich in der Tiefkühltruhe, nachdem anschließend auch Halbweltergewichtler Artem Haruntunyan bei seiner Heimpremiere für Motor zum Verlierer (12:13 Punkte) erklärt wurde. Straubings Coach nutzte das stimmliche Vakuum im Autohaus und gab danach den Zampano, lautstark unterstützt von mitgereisten Fans. Buchmeier klatschte, brüllte, fuchtelte mit den Armen und wäre am liebsten in den Ring gesprungen. „Das gehört doch zum Boxen“, freute er sich bis zum letzten Kampf. Dann aber verging auch ihm das Lachen. 12:10 stand es für Straubing vor dem letzten Kampf im Superschwergewicht. Koloss Eric Brechlin, als großes Talent gehandelt, sollte für Motor das Remis retten. Brechlin, der 115 Kilogramm auf die Waage brachte, schaffte es gegen den 17 Kilogramm leichteren Emir Ahmatovic. Mit 10:9 werteten die Herren in Weiß für den 20-Jährigen – es war äußerst geschmeichelt für Brechlin. Er wirkte unbeweglich und schlug viel zu wenig. Das Fehlurteil für seinen Mann brachte Buchmeier derart in Rage, dass er den vollen Wassereimer vom Ring aus auf den Teppichboden schleuderte. Gleich darauf setzte das verbale Duell Mantaus mit dem Gäste-Coach ein. Dieser hatte den Startpass von Kurz, der in München wohnt, erst am Kampftag mitgebracht. Mantau hatte Kurz am Freitag zum Brandenburger Verbandsarzt nach Jüterbog geschickt und am Sonnabend einen Kurier mit dem Pass hinterhergejagt. Das abgestempelte Dokument lag pünktlich zum ersten Gong vor, doch Straubing protestierte. Zum Abschied gab es doch noch freundliche Worte: „Hat euch unser Bier geschmeckt“, fragte Mantau. „Ja, gut“, antwortete Buchmeier.
20.12.2010 Niederlage in NordhausenBabelsbergs Motor-Boxer verloren 11:13 / Trainer Ralph Mantau: „Es war mehr drin von MICHAEL MEYER'
Babelsbergs Motor-Boxer
mussten sich in der 2. Bundesliga am Samstagabend mit einer
11:13-Niederlage beim Nordhäuser SV begnügen. „Es war viel mehr für uns
drin“, resümierte später Babelsbergs Trainer und Manager Ralph Mantau.
„Letztlich lag es daran, dass zu viele unsere Boxer es nicht schafften,
ihren in den ersten Runden erkämpften Vorsprung bis zum Schluss zu
halten.“
Gruppe West
12.04.2010 Subacius glückt Revanche, aber Babelsberg verliert gegen Velbert 10:13BOXEN: Sieger mit gesenktem Haupt von DETLEF BRAUNE Mit gesenktem Kopf verließ Vitalius Subacius am Sonnabend den Boxring im Potsdamer Autohaus Toyota. „A very bad fight“, murmelte der Schwergewichtler von Motor Babelsberg. Ihm gelang zwar mit 12:10 Punkten die Revanche gegen Erkan Teper vom Velberter BC, doch mit dem schwachen Kampf beendete er auch die unglückliche Vorstellung des Gastgebers. Motor verlor vor nur 300 Zuschauern in der Internationalen Box-Bundesliga gegen den Titelverteidiger mit 10:13. Damit steht Velbert vorzeitig zum neunten Mal als Meister fest. Die Westdeutschen (10:0 Punkte) treten am Sonnabend noch bei Hertha BSC (7:3) an. Die Berliner gewannen in Aarhus gegen das Boxteam Nord (2:8) mit 12:11. Die Dänen sind am 24. April Gäste der Staffel von Motor Babelsberg, die in der Endrunde mit 1:9 Punkten den letzten Platz belegt. Wer will schon Verlierer sehen? Erstmals seit mehreren Jahren zeigten viele Fans den Babelsbergern die kalte Schulter und ließen viele Plätze unbesetzt. Dabei hatten sich die Motor-Kämpfer trotz der Besetzungsprobleme einiges vorgenommen. Doch in zwei Duellen wurden die Athleten aus der blauen Ecke vom Kampfgericht benachteiligt. Athde Gashi war nach zwei Runden gegen Rustam Rahimov (35) leicht im Rückstand, drehte dann aber auf, trieb den Gegner vor sich her und deckte ihn mit langen Händen ein. Der Fight wurde remis gewertet. Schmeichelhaft für den Olympia-Dritten von 2004 Rahimov, der Runde drei nur mit Schulterstoßen und Halten stehend überstand. In der Halle entbrannten ein Pfeifkonzert und „Schiebung“-Rufe. Eigentlich war Gashi nur eine Notlösung. Zuvor hatte er alle fünf Kämpfe für Motor verloren. Der Kosovo-Albaner war bereits am Montag aus dem bayerischen Rosenheim angereist. Der 20-Jährige, der die mittlere Reife besitzt, hofft, bei Toyota einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Erneute „Schiebung“-Rufe erntete das Kampfgericht (fünf Punktrichter aus Schleswig-Holstein, je einer vom Niederrhein und aus Brandenburg), nachdem Rinat Karimov (Motor) mit 11:13 gegen Alexander Miller verlor. „Rinat haut dem Gegner die Dinger an den Kopf, und die Punktrichter drücken einfach nicht“, schimpfte Motor-Manager Ralph Mantau. Von seinen Mannen gewann nur noch Chladek Zdenek. Achim Möllenbeck und André Kurz verloren nach Punkten, für die hoffnungslos unterlegenen David Kremers und Terence Vorrath flog bereits in Runde eins das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe. Die Bundesliga verläuft für Motor enttäuschend, dennoch steht ein weiterer Sponsor bereit. Somit könnte der Etat von 60 000 Euro erhöht werden. „Wenn wir dann überhaupt in der ersten Liga noch mitmachen“, meinte der missgelaunte Mantau. Zu den Bildern des Wettkampftages
12.04.2010 "Mutmacher und Pfeiffkonzert" Babelsbergs Motor-Boxer unterlagen daheim dem Velberter BC, der vorzeitig Deutscher Meister wurde, 10:12 von MICHAEL MEYER
„Eigentlich dachte
ich, ich hätte gesiegt“, wunderte sich Athde Gashi am Samstagabend nach
Motor Babelsbergs 10:12- Heimniederlage in der 1. Box-Bundesliga gegen
den Velberter BC. Velbert gewann im Babelsberger Toyota- Autohaus so
vorzeitig seinen neunten Deutschen Mannschaftsmeistertitel seit 1971 –
den achten in Folge – , kam gegen ersatzgeschwächte Gastgeber einige
Male aber beim Kampfgericht ausgesprochen gut weg.
09.04.2010 Babelsberger Staffel will sich am Sonnabend gegen Serienmeister Velberter BC teuer verkaufenBOXEN: Subacius brennt auf Revanche Viermal nacheinander bekam Schwergewichtler Vitalius Subacius in der Internationalen Box-Bundesliga eins auf die Mütze. Der Liebling der Fans von Motor Babelsberg verzweifelte beinahe an den Wertungen des Kampfgerichts. „So macht es mir hier keinen Spaß mehr“, sagte er. Doch nach seinem Sieg im Auswärtskampf gegen das Team Nord in Dänemark hellte sich seine Miene wieder auf. Am Sonnabend brennt er nun auf Revanche, wenn er mit der Motor-Staffel auf seinen Bezwinger Erkan Teper vom Velberter BC trifft. Noch zweimal ertönt in dieser Saison der Gong am Boxring im Babelsberger Toyota-Autohaus. Morgen will sich Motor um 18 Uhr im Rückkampf gegen den Titelverteidiger Velberter BC teuer verkaufen. Am 24. April, ebenfalls 18 Uhr, steigt der abschließende Kampf von Motor gegen das Team Nord. Velbert führt in der Tabelle mit 8:0 Punkten vor Hertha BSC (5:3), dem Team Nord (2:6) und Motor (1:7). Serienmeister Velbert könnte am Sonnabend erneut schon alles klarmachen vor dem Rückkampf bei Hertha BSC (17. April). „Trotz der enttäuschenden Platzierung wollen wir unserem Publikum gegen den Meister etwas bieten“, sagt Motor-Manager Ralph Mantau. Sein Optimismus hält sich allerdings in Grenzen, denn es fehlen drei Asse. Marcel Schneider boxt in Moskau, Eugen Burhard in China, und Sadula Abdulai ist nach seiner K.-o.-Niederlage in Velbert noch gesperrt. 12:12 trennten sich beide Parteien vor einem Jahr im Autohaus. Damals hatten Schneider im Bantam- und Wilhelm Gratschow im Federgewicht mit ihren Siegen gegen den EM-Dritten Denis Makarov sowie Rustam Rahimov, Olympia-Dritter von 2004 in Athen, für großen Beifall gesorgt. Jetzt knabbert Motor an der 9:14-Niederlage in Velbert vor einigen Wochen, wo nur Rinat Karimov gewann. Er könnte erneut für einen Erfolg gut sein, dazu der Tscheche Zdenek Chladek und Subacius. „Vielleicht wächst noch einer unserer jungen Burschen über sich hinaus“, hofft Mantau. „Dann könnte sogar ein erneutes Unentschieden drin sein.“ Babelsbergs Macher verriet die Besetzung ebenso wenig wie Velberts Coach Mike Hanke, der aus Geltow stammt. „Wir wollen in Babelsberg in der Meisterschaft alles klar machen und pokern noch“, sagte der 40-jährige Vize-Weltmeister von 1997, der auch noch Nationaltrainer von Österreich ist. Hanke war 1994 als Aktiver nach Velbert gegangen, stieg 2003 als Trainer ein und absolviert jetzt ein dreijähriges Fernstudium an der Sporthochschule Köln mit dem Abschluss als Diplomtrainer. Hanke und Mantau trafen sich in der vergangenen Woche im Potsdamer Kongreßhotel auf ein Glas Osterwasser. Ein Gesprächsthema waren die Kampfrichter. Die 3:3-Ansetzungen mit Unparteiischen aus den Landesverbänden der jeweiligen Vereine stießen in dieser Saison bei Mantau sauer auf. Hanke räumte Fehlurteile ein, stellte aber Mantau die Gegenfrage: „Sollten bei den Kämpfen in Polen und Dänemark Kampfrichter aus dritten Ländern eingeflogen werden? Das würde die Vereine zusätzlich 5000 bis 6000 Euro kosten.“ Mit 1:14 Punkten hatte Subacius bei Motors Hinkampf in Velbert gegen Teper verloren. „Die Wertung fiel zu hoch aus, aber Teper gewann verdient“, meint Hanke.
29.03.2010 Babelsberg verliert beim Team Nord 11:13BOXEN/ Nur drei Siege für Motor-Kämpfer von DETLEF BRAUNE Mit einer Enttäuschung endete in der Endrunde der Internationalen Box-Bundesliga der Ausflug der Boxer von Motor Babelsberg nach Dänemark. Die Staffel verlor vor 400 Zuschauern in Skive auf Jütland gegen das Team Nord mit 11:13. Damit blieben die Babelsberger im neuen Jahr sieglos und fielen auf den letzten Tabellenplatz zurück. Der Velberter BC hat die Nase vorn mit 8:0 Punkten vor Hertha BSC (5:3), dem Team Nord (2:6) und Motor (1:7). „Wir hatten uns mehr ausgerechnet“, meinte der geknickte Motor-Manager Ralph Mantau. „Bei einem Sieg wäre für uns in der Endabrechnung sogar noch Rang zwei drin gewesen.“ Babelsberg boxt noch zweimal zu Hause, und zwar am 10. April gegen Velbert und am 24. April gegen das Team Nord. Die Babelsberger hatten sich vor allem deshalb mehr ausgerechnet, weil vier Boxer bestens vorbereitet anreisten. Marcel Schneider, Eugen Burhard, Rinat Karimov und Terence Vorrath gehören zum deutschen Nationalkader, der sich in der vergangenen Woche in Frankfurt (Oder) auf Turniere in China und in Moskau vorbereitet hat. Doch von ihnen gewannen in Skive nur Schneider und Burhard ihre Kämpfe. Dritter im Bunde der in Dänemark nur drei siegreichen Motor-Fighter war Vitalius Subacius. Der Schwergewichtler konnte nach vier Niederlagen endlich wieder jubeln. Gegen den Dänen Peter Grahm stürmte er wie ein Stier vorwärts, nahm den Gegner „auf die Hörner“ und gewann mit 14:4 Punkten. Ausschlaggebend für die Niederlage der Gäste waren die Auftritte von André Kurz und des sonstigen Siegboxers Karimov. Beide büßten ihren knappen Vorsprung in der Schlussrunde durch Verwarnungen ein. Karimov hatte Torben Keller, den besten dänischen Boxer, mit einer Rechten umgehauen. Doch der Motor-Mann bekam wegen Herunterdrückens des Gegners die Verwarnung. So wurde aus dem 8:7-Punktevorsprung am Ende ein 8:9. Für Niederlagen mussten neben Vorrath auch Athe Gashi und David Kremers quittieren. Für den Babelsberger Mittelgewichtler Kremers war der aus Schwerin stammende Stefan Alms eine Nummer zu groß. Die Ecke von Kremers, der erst seit einem Jahr boxt und nun den 13. Kampf bestritt, gab nach der ersten Runde auf. Zu den Bildern des Wettkampftages
15.03.2010 "Völlig sprachlos"
Motor-Boxer kassierten Niederlage in Velbert Am Ende
stand für Ralph Mantau nur noch die eine Frage: „Warum machen wir das
überhaupt noch?“, meinte der sichtlich deprimierte Trainer und Manager
der Bundesligaboxer des SV Motor Babelsberg. Nicht, dass es Kritik an
der 9:15-Niederlage seiner Schützlinge beim favorisierten Velberter BC
gab. Die Motor-Mannen waren personell geschwächt nach
Nordrhein-Westfalen gereist und hatten eine Niederlage eingeplant.
Allein über die Höhe herrschte Ungemach: „Das können nur die
Kampfrichter erklären“, so der sichtlich erboste Mantau.
Zu den Bildern des Wettkampftages
02.03.2010 Motor will Termin verlegen lassenBOXEN/ Zwei Heimkämpfe von DETLEF BRAUNE Die Boxer von Motor Babelsberg treten in der Endrunde der Internationalen Bundesliga zweimal zu Hause und zweimal auswärts an. Für den 13. März ist der Heimkampf gegen den Velberter BC vorgesehen. Beim amtierenden Meister wird sich Motor am 10. April vorstellen. Beim dänischen Team Nord müssen die Babelsberger am 27. März ran. Geboxt wird in der Nähe von Gedser. Beim Rückkampf wird Motor am 24. April Gastgeber sein. Für den Heimkampf gegen Velbert will Motor-Manager Ralph Mantau allerdings eine Terminverlegung beantragen. „An diesem Wochenende müssen wir unsere Athleten Marcel Schneider, Chladek Zdenek und Vitalius Subatius für ein internationales Turnier in Usti nad Labem abstellen. Ohne sie wären wir entscheidend geschwächt.“ Im Fall der beim Verband eingereichten Klage von Hertha BSC gegen Mantau wegen Tätlichkeit und Beleidigung gegenüber einem Berliner Kampfrichter (MAZ berichtete), bleibt Motors Manager gelassen: „Ich kenne die Vorwürfe noch nicht; ich bin mir keines Vergehens bewusst.“ Mantau dreht den Spieß um: „Die Berliner wollten in der Vergangenheit immer wieder mit unfairen Mitteln gegen uns gewinnen. Zwei, drei Leute im Berliner Verband begegnen uns mit Neid und Missgunst.“
01.03.2010 11:13-Niederlage bei Hertha BSC in der Internationalen Bundesliga /Klage gegen Manager MantauBOXEN/ Motor Babelsberg vergibt die Titelchance von DETLEF BRAUNE Der Traum vom Meistertitel ist für die Boxer von Motor Babelsberg so gut wie dahin. Die Staffel unterlag am Sonnabend vor 500 Zuschauern in der Spandauer Bruno-Gehrke-Halle in der Internationalen Bundesliga gegen Hertha BSC mit 11:13. Damit überholte der Gastgeber im letzten Kampf der Gruppe Ost in der Tabelle die Babelsberger und nimmt 3:1 Punkten in die Endrunde mit, Motor 1:3 Zähler. Die Gegner aus der Westgruppe sind nun Titelträger Velberter BC (4:0 Punkte) und das dänische Team Nord (0:4). „Wir konnten die Ausfälle nicht kompensieren“, meinte der geknickte Motor-Manager Ralph Mantau. Dass im Gegensatz zum ersten Duell (12:12) fast alles korrekt zuging, tröstete ihn nicht. Die Gäste mussten die halbe Staffel ersetzen und verloren erneut die drei Gefechte in den oberen Gewichtsklassen. Besonders schmerzte das Fehlen von Schwergewicht Vitalius Subatius. Der Litauer sicherte sich zur gleichen Zeit zum 14. Mal den nationalen Meistertitel. Rasant war die Vorstellung des Tschechen Chladek Zdenek im Motor-Dress. Der 19-Jährige ließ sich gegen Hagen Wernicke von zwei Ermahnungen zu Beginn wegen Innenhandschlagens nicht irritieren. Dann brachte der Blondschopf überfallartig die Schläge an den Mann. Nach schweren Treffern in der dritten Runde warf die Gegenpartei das Handtuch. Für Motor gewannen nur noch Achim Möllenbeck (54 kg) und Rinat Karimov (69 kg). Im besten Kampf des Abends (75 kg) verlangte Vizemeister Jacob Deines (Motor) dem Meister Stefan Härtel alles ab. Beide kamen in dem technisch anspruchsvollen Duell fast ohne Trennkommando aus, Härtel gewann mit 20:7-Treffern. Niederlagen auf Gäste-Seite bezogen auch Athde Gashi, André Kurz, Terence Vorrath und Subatius-Ersatz Vukato Mirkovic. Mantau musste mit Mirkovic auf einen Kickboxer aus Hannover zurückgreifen. Im Kampf Not gegen Elend verlor er gegen Modo Sallah (7:12). Die Duelle Motor gegen Hertha sind vorbei, der Kleinkrieg geht aber weiter. Seltsam, dass vom Kampfgericht (vier Niedersachsen, ein Berliner, ein Brandenburger) mehrmals nur Eberhard Weber (Brandenburg/Havel) Motor-Boxer als Sieger sah. Die erste Begegnung zwischen Babelsberg und Hertha hat noch ein Nachspiel. „Wir haben beim Verband Klage gegen Mantau wegen Tätlichkeit und Beleidigung gegenüber einem Berliner Kampfrichter erhoben“, so Hertha-Coach Adolf Angrick. Zu den Bildern des Wettkampftages
25.02.2010 Babelsberger Boxer am Samstag bei Hertha BSC
Remis in Berlin würde Motor reichen
Showdown in Berlin-Spandau: In der dortigen Bruno-Gehrke-Halle
entscheidet sich am Samstag, ob Motor Babelsberg oder Hertha BSC in der
Box-Bundesliga Sieger der Staffel Ost wird und damit im letzten,
entscheidenden Kampf der Saison Heimvorteil gegen den Velberter BC
genießt. „Das ist unser erklärtes Ziel“, sagt Babelsbergs Trainer und
Manager Ralph Mantau, der mit seinen Faustkämpfern übermorgen ab 19 Uhr
in der Neuendorfer Straße 67-69 der Hauptstadt den Gastgebern ein Remis
abtrotzen muss, um dieses Vorhaben zu verwirklichen. In der Tabelle
führt Motor derzeit mit 4:2 Punkten vor Hertha (3:3) und dem BSC Poznan
(3:5).
15.02.2010 Motor Babelsberg wird beim 12:12 gegen Hertha BSCvon den Punktrichtern um den Sieg gebrachtBOXEN/ Gellendes Pfeifkonzert im Autohaus von DETLEF BRAUNE Mit einem gellenden Pfeifkonzert quittierten 600 Zuschauer am Sonnabend im Toyota-Autohaus den 12:12-Ausgang des Kampfes in der Internationalen Bundesliga zwischen Motor Babelsberg und Hertha BSC. Nach dem abschließenden Schwergewichts-Duell von Vitalijus Subacius (Motor) und dem zweifachen deutschen Meister Erik Pfeiffer stürmte Babelsbergs Manager Ralph Mantau durch die Halle und fauchte den Delegierten des Verbandes Gerd Wille aus Perleberg an: „Das ist ein Skandal. Ich habe noch nie erlebt, dass wir in zwei Kämpfen so betrogen worden sind. Wir ziehen unsere Staffel zurück!“ In einem schwachen Duell hatte sich Pfeiffer ständig weggeduckt. Subacius nahm in Runde drei das Herz in beide Hände und deckte den Hertha-Mann mit Schlägen ein. Doch die drei Berliner Punktrichter „sympathisierten“ mit 30:9, 14:6 und 22:7 Treffern für Pfeiffer, die beiden Brandenburger Wertungsrichter, unter ihnen Wille, mit 31:11 und 32:2 für Subacius. Eine Farce. Heraus kamen 7:6 Punkte für den Herthaner – Zähler ergeben sich nur, wenn drei Punktrichter gleichzeitig die Punktmaschine drücken. Ex-Bundestrainer Karl-Heinz Krüger aus Frankfurt (Oder) schüttelte den Kopf: „Das Urteil ist eine Katastrophe. So wird das Boxen kaputt gemacht“, sagte der 56-Jährige. Der ehemalige Berufssoldat ist seit einem Jahr Pensionär. Von Pfiffen begleitet war auch das Urteil im Mittelgewicht, in dem der geschmeidige Motor-Fighter Sadula Abdulai eine boxerische Demonstration gegen den nationalen Meister Stefan Härtel bot. Während des Kampfes sprang Mantau auf und schrie, nachdem der gebürtige Mazedonier Abdulai immer wieder mit den Fäusten durchgekommen war: „Warum drückt der denn nicht?“ Gemeint war der neben ihm sitzende Berliner Punktrichter Jörg Mielke. Härtel wurde der Sieg gegen den 19-jährigen Abdulai vom Bundesleistungsstützpunkt Frankfurt (Oder) zuerkannt, der als talentiertester Fighter hier zu Lande in seiner Klasse gilt. Es war der Anfang vom Ende der Motor-Herrlichkeit an diesem Abend. 9:6 hatten die Babelsberger geführt. Dann wurden dreimal die Urteile gegen Abdulai, den klar unterlegenen Emir Ahmatovic im Halbschwergewicht sowie Subacius gefällt. Fast vergessen war der Beifall zuvor, den vor allem Chladek Zdenek eingeheimst hatte. Der schlaggewaltige Tscheche wurde in seinem zweiten Kampf im Motor-Dress beim Sieg gegen David Herborn (Halbwelter) sofort zum neuen Publikumsliebling erkoren. Siege für Motor schafften auch Marcel Schneider (Bantam), Eugen Burhard (Leicht) und Rinat Karimov (Welter). Zu den Verlierern der Gastgeber gehörte Athde Gashi (Feder). Nach Babelsberg qualifizierte sich nach dem 12:12 auch Hertha für die Endrunde. Motor führt in der Ost-Gruppe mit 4:2 Punkten vor Hertha (3:3) und Poznan (3:5). Eine Stunde nach dem Kampfabend schaltete Mantau in der Erregung eine Stufe runter: „Wir treten zum Rückkampf gegen Hertha am 27. Februar doch an“, verkündete er. Sarkastisch fügte er hinzu: „Wir werden nach jeder ersten Runde das Handtuch werfen.“
MB Intern 11.02.2010 Unentschieden gegen Poznan Den Boxern von Motor Babelsberg gelang in Poznan ein 12:12 Unentschieden. Sieger des Abends waren Marcel Schneider (-54 Kg), Eugen Burhard (60 Kg), Rinat Karimov (69 Kg) und Ehmir Ahmatovic (-81 Kg). Somit konnte die Tabellenspitze verteidigt werden, und am Samstag kann nun gegen Hertha BSC den Einzug in die nächste Runde perfekt gemacht werden.
09.02.2010 Babelsberg Donnerstag in Poznan, Samstag gegen HerthaBOXEN/ Motor im Dauerstress von DETLEF BRAUNE Eine unfreiwillige Pause von neun Wochen mussten die Boxer von Motor Babelsberg in der 1. Bundesliga einlegen – nun geht es Schlag auf Schlag. Am Donnerstag tritt die Staffel beim Boxsportclub Poznan an, zwei Tage darauf sind die Babelsberger Gastgeber für Hertha BSC (Toyota-Autohaus, 18 Uhr). Die Havelstädter unternehmen bereits den zweiten Anlauf bei der Reise ins Nachbarland. Der Wintereinbruch hatte den ersten Versuch am 9. Januar gestoppt. 112 Kilometer vor dem Ziel ging nichts mehr. Der Reisebus musste umkehren und landete nach einer 14-stündigen Odyssee wieder in Potsdam. 1500 Fans in der Sportawa Arena von Poznan guckten in die Röhre. Mehr Glück hatten die Kämpfer von Hertha BSC, die am 30. Januar auf geräumter Route durchkamen. Jedoch unterlagen die Berliner in Poznan mit 11:12, nachdem sie zu Hause noch 13:11 gewonnen hatten. So ist Motor mit einem Sieg (13:10 Anfang Dezember gegen Poznan) mit 2:0 Punkten Erster der Ost-Gruppe vor Hertha (2:2) und den Polen (2:4). Mit zwei Kleinbussen, die am Donnerstag um 9 Uhr starten, wollen die Motor-Boxer diesmal auf der sicheren Seite sein. Dennoch traut Motor-Manager Ralph Mantau dem Wettergott nicht. „Es sind schon wieder Schneefälle angesagt.“ Mit der Truppe reisen gleich drei Kampfrichter – zwei weitere stellt am Boxabend der Gastgeber. Die Babelsberger bieten eine Staffel auf, die noch nie so hochkarätig war. Drei Neue geben erstmals ihre Visitenkarte im Motor-Dress ab: die beiden Kosovo-Albaner Atdhe Gashi (Federgewicht) und Ehmir Ahmatovic (Halbschwer) sowie der Tscheche Zdenek Chladek (Halbwelter). Außerdem treten mit Marcel Schneider (Bantam), Rinat Karimov (Welter), Sadula Abdulai (Mittel) und Vitalius Subacius (Schwer) Siegboxer aus dem ersten Vergleich mit Poznan an. Das Vertrauen erhält auch wieder Leichtgewichtler Eugen Burhard, der im ersten Kampf dem polnischen Meister Michal Chudecki nur knapp unterlegen war. „Eugen brennt auf eine Revanche“, sagte Mantau. Der Manager und Trainer ließ seine Verbindungen spielen, um die Motor-Staffel noch einmal „aufzupeppen“. Chladek, zu Hause in Usti, wurde 2009 in Mailand Fünfter der WM. Gashi aus Regensburg kommt nach einem Tipp von Ex-Motor-Boxer Sergej Haan. Der 1,90 Meter große Ahmatovic aus Wetzlar wurde von Mantau für das Halbschwergewicht „zurechtgeschnitzt“. „Nimm fünf Kilo ab“, riet er dem ehemals Schweren. Der ursprünglich vorgesehene Robert Woge wechselt zu den Profis.
12.01.2010 Rückblick auf eine unvollendete Busfahrt derMotor-Riege ins Schneechaos nach PolenBOXEN/ "Daisy" sorgt für K.o. von DETLEV SCHEERBARTH Pünktlich um neun am Samstag war der Reisebus mit den Bundesliga-Boxern von Motor Babelsberg aus Litauen, Dortmund und Osnabrück, den Trainern, Ringrichtern und einige Fans zum Bundesliga-Auswärtskampf gen Poznan gestartet. Nach einer dreiviertel Stunde auf der Autobahn ein „Geistesblitz“ des Managers Ralph Mantau: „Wir haben zwei Boxer vergessen!“ Die Jungs aus München hatten in ihrer Pension verschlafen und vor der Abfahrt war nicht durchgezählt worden. Raus auf den nächsten Rastplatz, hektisches Telefonieren, warten, bis die beiden Sportler mit einem Pkw „nachgeliefert“ wurden. In Frankfurt (Oder) stiegen drei weitere Boxer zu, jetzt waren die acht Gewichtsklassen komplett. Kurz hinter der polnischen Grenze wird die vierspurige Autobahn zur zweispurigen Landstraße, links und rechts verschneite Gräben. Immerhin eine Europastraße und Hauptverbindung in den Westen. Der Potsdamer Bus war brav eingereiht in eine endlose Lkw-Schlange. Nach dreißig Kilometern, es war inzwischen 13 Uhr, ging überhaupt nichts mehr. Das Sturmtief „Daisy“ hatte ganze Arbeit geleistet. Der für 15 Uhr angesetzte Wiegetermin verstrich, wieder wurde intensiv telefoniert. Der Manager der polnischen Mannschaft lebt bei Würzburg und war um 4 Uhr früh losgefahren. Jetzt stand er einige Kilometer voraus im gleichen Stau. Irgendwann eine positive Nachricht für die Boxer, das Gewichtslimit würde für die Gäste um ein Kilo nach oben verschoben. Es durfte also gegessen werden. Da leuchteten die Augen der schmalen Jungs in der 54- und 57-Kilo-Klasse. Die Stimmung war aber sowieso entspannt. Der Bus war warm, die Handy-Akkus geladen und die Spiele funktionierten. Und wer Sauerstoff tanken wollte, konnte sich auf der Landstraße die Beine vertreten. Um 17 Uhr sollten die Kämpfe beginnen. Der Bus stand wie festgefroren. Und in Poznan warteten angeblich 1500 Zuschauer in der ausverkauften Halle. Diskussionen über die Statuten. „Höhere Gewalt“ ist darin nicht vorgesehen, die nicht erschienene Mannschaft verliert 0:16. Andererseits saß der polnische Manager mit einem seiner Boxer im Pkw ebenso fest. Eine Verschiebung auf 20 Uhr wurde erwogen. Immerhin lag Poznan noch 120 Kilometer entfernt. Im Stillstand wären diese allerdings auch nicht in drei Stunden zu bewältigen. Auch eine Hotelübernachtung und Verlegung auf den Sonntag Vormittag erschien nicht wirklich realistisch. Man einigte sich schließlich und um 18 Uhr die Entscheidung: „Wir kehren um.“ Die Gegenfahrbahn war frei. Der Bus setzte 300 Meter zurück und wendete an einer Tankstelle. Ein 90-minütiger Stau am Berliner Ring wurde gelassen hingenommen. Um 22 Uhr konnte auch der MAZ-Reporter sein Auto auf dem Parkplatz in Potsdam freigraben.
07.12.2009
Marcel Schneider imponiert gegen Poznan und verhilftMotor Babelsberg zum 13:10-ErfolgBOXEN/ "Meine Zeit kommt noch" POTSDAM - Mit der linken Geraden fintierte er, ehe die Rechte immer wieder beim Gegner einschlug. Als Zugabe wartete Marcel Schneider mit Uppercuts auf, die Samstagabend ein Raunen unter den 500 Zuschauern im Potsdamer Autohaus Toyota auslösten. Am Ende siegte der für Motor Babelsberg startende Bantamgewichtler haushoch mit 20:2 Punkten gegen Krzystof Rogowski und verhalf seiner Staffel beim Auftakt der internationalen Bundesliga zum 13:10-Sieg gegen Poznan. Als Wundertüte waren die Gäste angekündigt. Aus ihr sprangen immerhin fünf polnische Meister. Poznan sammelte die Kämpfer ebenso ein wie der Gastgeber, in dessen Reihen mit Constantin Klatt ein Lokalmatador stand. Schneiders Gegner Rogowski belegt im Ranking der europäischen Amateure Rang neun. „Der ging bei Turnieren schon ab wie eine Rakete“, wusste der 23-jährige Schneider, „ich hatte Respekt.“ Der Plan des Sportsoldaten vom Olympiastützpunkt Frankfurt (Oder) ging auf: den Gegner kommen und austoben lassen. Nach den Meidbewegungen kam die schlagstarke Antwort. Mit seiner Spezialität will der gelernte Gas- und Wasserinstallateur bald noch mehr frohlocken: „Bei den Aufwärtshaken muss ich die Hüfte noch mehr reindrehen. Bei größerer Schlagwirkung hebt der Gegner ab.“ Mutige Worte eines bisher vom deutschen Verband geschnittenen Fighters. Schneider, nationaler Meister von 2007 und 2009, Vize 2008, wurde auch vor der WM im September in Mailand ausgebootet, der Velberter Dennis Makarov vorgezogen. „Unverständlich diese Entscheidung“, so Motor-Trainer Ralph Mantau, „Marcel bringt alles mit, was einen guten Boxer prägt.“ Die Bilanz gegen Makarov lautet 6:4. Der aus Bad Saarow stammende Schneider lässt sich nicht irritieren. „Meine Zeit kommt noch. Ich will zu Olympia nach London.“ Für Motor ist der blonde Wirbelwind eine Bank. In sechs Jahren verlor er von 63 Kämpfen für die Babelsberger nur zwei. Der erste Eindruck des Kampfabends (Schneider) war der beste, der letzte der bleibende. Vitalius Subacius bestätigte das Sprichwort. Der litauische Schwergewichtler gestattete seinem Gegner erneut nicht das Erreichen der Schlussrunde. Nach einer krachenden Rechten ans Kinn von Marcin Rekowski taumelte der polnische Meister in der zweiten Runde durch den Ring und wurde viel zu spät vom Ringrichter, einem polnischen Landsmann, mit RSC erlöst. Die Zusammensetzung des Kampfgerichts erstaunte: Zwei Deutsche und drei Polen amtierten. So legte es der deutsche Verband fest. „Ein Unparteiischer hätte aus einem anderen Land kommen müssen“, meinte Babelsbergs Macher Ralph Mantau. Doch die Unstimmigkeiten in beiden Lagern wegen der Urteile hielten sich in Grenzen. Ein Streitfall war nur die 11:13-Punktniederlage des für Motor startenden deutschen Meisters Eugen Burhard aus Osnabrück (Leicht). Ähnlich überlegen wie Marcel Schneider zeigte sich Sadula Abdulai aus Frankfurt (Oder). Der aus Mazedonien stammende Mittelgewichtler schlug den Einflieger der Polen, Marcel Wein aus Mainz, mit 27:1 Punkten. Für Motor gewannen außerdem der Münchner André Kurz (Halbwelter) und der Dortmunder Rinat Karimov (Welter). Der zweimalige Vizemeister Jacob Deines aus Celle (Halbschwer) kam zum Remis. (Von Detlef Braune)
02.06.2009 Verband will Motor in die 1.Liga zwingen BOXEN/ Ultimatum an die Babelsberger HORST SPERFELD POTSDAM - Die Boxer von Motor Babelsberg wollen nicht mehr in der 1. Bundesliga antreten. Der Grund: Im Prinzip gibt es die erste Meisterschaftsklasse gar nicht. Der Deutsche Boxsport-Verband hat mangels nationaler Interessenten nun Staffeln aus den Niederlanden, Dänemark und Polen in die geplante Liga eingegliedert. Gegen diese Mannschaften anzutreten, ist für die durchweg mit Amateuren besetzten Potsdamer – und wohl auch für Hertha BSC Berlin, das die Meldefrist verstreichen ließ – zu aufwendig. „Wir mussten in der vergangenen Saison schon bis in den hohen Norden Dänemarks. Diese Reiserei war für Sportler, die voll im Arbeitsprozess stehen, unzumutbar“, begründet Ralph Mantau, der Manager und Trainer der Babelsberger. Die Motor-Boxer, die im Vorjahr in der mit drei deutschen Mannschaften und den Dänen besetzten ersten Liga Platz drei belegt hatten, setzten sich zusammen und kamen zu dem Schluss, nach den Strapazen des Vorjahres sich nicht wieder im Oberhaus zu kämpfen. Das ist diesmal nur mit Velbert, Motor und den drei Ausländerteams angedacht. Sie meldeten daraufhin in der Vorwoche für die zweite Liga. Die wäre aus wirtschaftlichen Gründen eher zu bewältigen, sind dafür doch bisher nur Seelze, Halle (Saale), Nordhausen und Schwerin vorgesehen. Ihren Entschluss teilten die Babelsberger schriftlich dem Verband mit, und der antwortete prompt und rigoros. Entweder Motor melde fristgerecht bis zum 5. Oktober für die erste Liga oder überhaupt nicht. „Ein beabsichtiger Start in der 2. Bundesliga wird durch die Liga-Kommission nicht genehmigt, ebenfalls ein Start in der 3. Liga (Oberliga)“, heißt es in dem Schreiben an die Potsdamer. Eine Begründung für dieses Ultimatum lieferte der ohnehin kriselnde Verband nicht mit. „Wer hat das Recht, uns vorzuschreiben, wo wir starten?“, entrüstet sich Ralph Mantau. Ein Verein müsse doch selbst entscheiden können, was machbar ist. 15 Jahre zogen die Potsdamer durch alle Ligen, boten den Fans sehenswerte und spannende Kämpfe. Das soll ihnen nun durch eine Funktionärsentscheidung zerstört werden. Ein Vorschlag, die für beide Bundesligen vorgesehenen Mannschaften zusammen in einer Klasse boxen zu lassen, wurde ebenso abgelehnt. Die Box-Abteilung von Motor Babelsberg besteht aus 45 Mitgliedern. Hinter den Vereinen aus Schwedt, Cottbus und Frankfurt (Oder) sind die Potsdamer der viertgrößte Verein, der vor allem Talente ausbildet. „Die Bedeutung der Verbandsabsage ist für unseren Verein noch nicht abschätzbar“, sagt Mantau. Er will zunächst keine weiteren Schritte unternehmen, hofft vielmehr noch auf ein Einlenken des Verbandes. Ansonsten dürfte ein weiterer Standort in Deutschland, an dem den Fans gutklassiger Amateurboxsport geliefert wird, gestorben sein. Auf POTSDAM TV: http://potsdamtv.net/sport/Ausgeboxt-8866.html
02.06.2009 Boxbundesliga 2009 ALEXANDER MAZUR Boxring Hertha BSC Berlin I neuer Mannschaftsmeister 2009 Mit den Begegnungen der 1. Box-Bundesliga zwischen dem Serienmeister Velberter BC 22 gegen den Neuling SV Motor Babelsberg 16:07 und dem 15:09 Auswärtserfolg von Hertha BSC Berlin in Aarhus beim Boxteam Nord wurde die diesjährige Boxliga abgeschlossen. Diese Spitzenteams aus Berlin und Velbert nahmen sich gegenseitig die Punkte ab, denn diese gewannen ihre Heimkämpfe jeweils mit 14:10. Doch das Zünglein an der Waage waren die wackeren Boxer des Berliner Vorortvereins vom SV Motor Babelsberg, die dem Serienmeister, dem Velberter BC beim 12:12 in Potsdam einen Punkt entrissen, somit den Weg für Hertha BSC für die Bundesligameisterschaft ebneten. Velbert war für die letzte Begegnung trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Rustam Rahimov bestens gerüstet, verlor keinen einzigen Kampf, gewann 16:7, denn man ging offenbar davon aus, die Berliner müssten die Punkte bei den die heimstarken Dänen lassen. Doch es kam ganz anders, die Staffel von Hertha BSC Berlin trat mit enormen Siegeswillen auf, war nie in Gefahr, punktete was das Zeug hielt, ließ nur einen Sieg der Gastgeber durch Erik Skoglund gegen den kurzfristig für Rene Krause eingesprungenen Steffen Märker zu und gewann souverän mit 15:9.
Die Boxstaffel vom Box Ring Hertha BSC Berlin ist damit der neue Mannschaftsmeister von Deutschland. Die Glückwünsche der Boxfans von Deutschland gehen in diesem Jahr nach Berlin, die damit den Serienmeister der letzten sechs Jahre, den Velberter BC 22, ablösten. Die Berliner Ligastaffel machte damit dem Berliner Boxverband, der am 1. Juni vor 90 Jahren gegründet wurde, ein würdiges Jubiläumsgeschenk.
02.06.2009 Motor Babelsberg verliert zum Saisonabschluss in Velbert deutlich BOXEN/ Premierenjahr endet mit Platz 3 AXEL EIFERT Trotz der deutlichen 7:16-Niederlage am Sonnabend beim entthronten Serienmeister Velberter BC beenden die Boxer von Motor Babelsberg ihre Premierensaison in der 1. Bundesliga auf einem guten dritten Platz. Gleichzeitig gewann Hertha BSC Berlin beim Box-Team Nord in Dänemark mit 15:9 und ließ sich als neuer Champion feiern, obwohl das noch gar nicht endgültig feststeht. Denn über den Motor-Einspruch gegen den Sieg der Berliner, weil diese den Polen Marcin Legowski ohne gültige Startdokumente eingesetzt hatten, ist immer noch nicht entschieden worden, obwohl der Kampftag in Babelsberg bereits am 14. Februar stattgefunden hat. Das stellt dem Deutschen Boxverband ohne Zweifel kein gutes Zeugnis aus. Beim Saison-Halali in Velbert kamen die Brandenburger nicht über die Außenseiterrolle hinaus. „Das Endergebnis spiegelt aber nicht unbedingt die dort gezeigten Leistungen unserer Sportler wider“, sagte Motor-Trainer und Manager Ralph Mantau. Dabei dachte er insbesondere an die Niederlagen der beiden Litauer Aurimas Naudzius im Leichtgewicht gegen Artur Schmidt (13:22) und Vitalijus Subacius im Schwergewicht gegen Alexander Povernov (16:21). Pech hatten die Babelsberger zudem, weil ihr Kapitän Anatolij Hoppe im Halbschwergewicht gegen Robert Woge wegen einer Verletzung am Auge in der dritten Runde aufgeben musste, und mit Marcel Schneider (Bantam) und Sergej Haan (Halbwelter) zwei wichtige Kämpfer aus Krankheitsgründen kurzfristig ausfielen. „Zum Saisonabschluss hat mich keiner unserer eingesetzten Boxer enttäuscht. Es war in Velbert noch einmal eine Top-Veranstaltung in einer guten sportlichen und fairen Atmosphäre“, sagte Mantau. Mit Platz drei haben die Babelsberger in der Endabrechnung ihre Zielstellung erfüllt. „Einige Male hatten wir auch etwas zu viel Pech“, resümierte der Motor-Boxchef. Vor allem aber in den Heimkämpfen zeigten die Babelsberger, dass sie auch mit den beiden Spitzenteams aus Berlin und Velbert sportlich mithalten können. Auswärts gab es dagegen für die Motor-Staffel in dieser Saison nichts zu holen. Letztlich wurden die Babelsberger mit dem überraschenden 12:12-Unentschieden im Heimkampf gegen Velbert sogar ungewollt zum Zünglein an der Waage, was die Meisterschaftsentscheidung angeht, wenngleich die Entscheidung über den Einspruch gegen Hertha noch aussteht. Was mit der 1. Box-Bundesliga in der neuen Saison wird, steht noch nicht fest. Eine Vierer-Miniliga wie in diesem Jahr will sich aber keine der beteiligten Mannschaften mehr antun. Ralph Mantau freute sich aber, das ihm gegenüber alle derzeitigen Motor-Ligaboxer erklärt haben, auch in der neuen Saison gern wieder für die Babelsberger in den Ring zu klettern.
29.05.2009 Nach der Drohung nun der Kampf
Babelsbergs Boxer zum letzten Fight nach Velbert
Das war eine harte
Androhung, die die Boxer des SV Motor Babelsberg da in den Raum gestellt
hatten. Entweder entscheidet das Sportgericht endlich über die gegen
Hertha BSC eingereichte Klage, oder aber der letzte Bundesligakampf
gegen den Velberter BC fällt am Samstag aus. Wie berichtet, hatten die
Berliner in Babelsberg unberechtigt den Polen Marcin Legowski
eingesetzt, so dass den inzwischen auf Platz eins stehenden Herthanern
der Sieg aberkannt werden müsste.
28.05.2009 Babelsberger treten beim Serienmeister mit allen Siegboxern vom Hinkampf an BOXEN/ Als Außenseiter nach Velbert AXEL EIFERT Der letzte Gong ertönt am Sonnabend in der 1. Bundesliga der Amateurboxer. Als Außenseiter reist die Staffel von Motor Babelsberg zum Auswärtskampf beim Serienmeister Velberter BC, der sich zuletzt sechsmal in Folge den Titel gesichert hatte. Ob den Gastgebern der siebente Streich gelingt, scheint allerdings fraglich. Denn vor einer Woche unterlagen die Velberter recht deutlich mit 10:14 bei Hertha BSC Berlin. Um sich die Chance auf einen neuerlichen Gewinn der deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu erhalten, müssen sie zunächst einmal die Babelsberger besiegen und dann hoffen, dass den Berlinern die Siegpunkte vom Hinkampf gegen die Babelsberger aberkannt werden. Hertha hatte beim 13:11 über die Motor-Staffel den Polen Marcin Legowski eingesetzt, obwohl der damals keine gültigen Startdokumente vorweisen konnte. In erster Instanz war der Protest der Babelsberger wegen eines Formfehlers zurückgewiesen worden. Aber die Brandenburger legten Berufung ein, über die bislang noch nicht entschieden worden ist. Die Babelsberger wollen sich in Velbert aber nicht so einfach besiegen lassen. Mit Marcel Schneider, Wilhelm Gratschow, Rinat Karimov und Vitalijus Subacius haben sie ihre vier Siegboxer vom Hinkampf dabei, der mit einem überraschenden 12:12-Unentschieden geendet hatte. „Die Chancen für uns stehen gar nicht so schlecht. Wir wollen wieder versuchen, Velbert zu kitzeln und mal sehen, was dann dabei herauskommt“, sagte Motor-Trainer und Manager Ralph Mantau. Er verwies darauf, dass auch Mannschaftskapitän Anatolij Hoppe, der im ersten Duell mit Velbert wegen einer Verletzung fehlte, derzeit in guter Form und deshalb gegen den mehrmaligen deutschen Meister Robert Woge nicht chancenlos sei. Zudem hat Motors Weltergewichtler Sergej Haan noch eine Rechnung aus dem Hinkampf offen. Er unterlag damals Slawa Kerber vorzeitig, obwohl viele Beobachter am Ring den entscheidenden Treffer als einen Tiefschlag sahen. Wenn am letzten Bundesliga-Kampftag in dem anderen Duell alles nach der Papierform läuft, also Hertha BSC beim Box-Team Nord gewinnt, wären die Babelsberger auf jeden Fall Dritter. Für den Aufsteiger aus Brandenburg ist das ein gutes Ergebnis.
18.05.2009 Positionswechsel in der 1. Boxbundesliga Der Velberter BC nutzte seine Chance gegen das Box Team Nord mit dem klaren Erfolg von 15:09, die Tabellenführung zurück zu gewinnen und hat am kommenden Wochenende die Möglichkeit, die Meisterschaft der 1. Bundesliga zum siebenten Mal in Folge zu sichern. Das klare Ergebnis gegen die internationale Kombination aus Boxern von Dänemark und Schweden täuscht über das Kräfteverhältnis, denn die Gäste verkauften sich so teuer wie möglich. Einziger Verlierer der Velberter Staffel war Slawa Kerber, doch hier lagen die Kampfrichter wohl in der Bewertung ziemlich daneben. Eine beeindruckende Leistung zeigte Altmeister Vitali Boot, der nach längerer Kampfpause ein tolles Debüt feierte und den nicht gerade schwachen Martin Axelssen in der 2. Runde vorzeitig bezwang. Die Staffel des bisherigen Tabellenführers vom BR Hertha BSC Berlin pausierte, erwartet nun am kommenden Wochenende in Berlin die Staffel vom BC Velbert und will sich für die im März erlittene 10:14 Niederlage revanchieren. Ein spannendes Kräftemessen wird also am nächsten Samstag um 19.00 Uhr in der Berliner Bruno Gehrke Sporthalle ausgetragen werden. Der SV Motor Babelsberg bestreitet dann am 30. Mai 2009 seinen letzten Auswärtskampf gegen den Velberter BC 22, und hat damit vermutlich maßgeblichen Anteil an der Entscheidung der Deutschen Bundesliga-Meisterschaft, welche Velbert und der Boxring Hertha BSC Berlin zwischen sich aus machen werden.
11.05.2009 Motor Babelsberg gelingt der erste Sieg in der Bundesliga und der Sprung auf Platz drei BOXEN/ Hoppe lässt sich nicht ins Bockshorn jagen PETER STEIN Erik Skoglund, ein noch 17 Jahre alter Schwede, hat zweifelsfrei Talent in seinen Fäusten. Aber als der Halbschwergewichtler vom deutsch-dänischen Boxteam Nord am Sonnabend beim Bundesliga-Duell gegen Anatolij Hoppe vom Gastgeber SV Motor Babelsberg auch noch vom Ringrichter aus Dänemark tatkräftig unterstützt wurde, platzte einigen Fans unter den 300 Gästen im Toyota-Autohaus sprichwörtlich der Kragen. Nur Routinier Hoppe behielt im Duell der Generationen die Nerven und gewann schließlich mit 14:13 nach Punkten. „Als ich die erste Verwarnung bekam, hat mich das zuerst verunsichert. Dann gab es gar noch eine zweite und ich dachte schon, nun kannst du nur noch durch K.o. gewinnen. Das hat mich angestachelt“, erzählte der Babelsberger und ließ sich vom leider parteiischen dritten Mann im Ring nicht ins Bockshorn jagen. Hoppe stellte endgültig die Weichen zum ersten Bundesliga-Sieg der Motor-Riege, die nun hinter Hertha BSC (6:2 Punkte) und Velbert (5:1) mit 3:7 Punkten Rang drei einnimmt vor dem Boxteam Nord (2:6). Wenngleich diesmal der Coup der „Olsenbande“ wie im Hinkampf nicht glückte, so stellen die Skandinavier zweifelsfrei eine Bereicherung der Liga dar und wollen nach den Worten ihres Trainers Gunnar Berg nächste Saison wieder im deutschen Oberhaus antreten. Auch der bald 30-jährige Hoppe würde gern erneut die Fausthandschuhe für Motor überstreifen. Der Verein sei für ihn wie eine zweite Familie geworden. „Wir Kämpfer verstehen uns prima.“ Apropos Familie. Im Juni wird der in Hamburg lebende Hoppe, der nach seiner dreimonatigen Verletzungspause erstmals wieder für die Rothemden durchs Seil kletterte, zum zweiten Mal Vater. „Wir bekommen einen Sohn“, verkündete er stolz. Tochter Julia zählt mittlerweile drei Lenze. Manager und Trainer Ralph Mantau war froh, dass er seinen Routinier wieder aufbieten konnte. Neben Hoppe trugen Marcel Schneider, Aurimas Naudzius (kampflos), Sergej Haan, Rinat Karimov (spektakulär durch RSC in der ersten Runde) und Schwergewicht Vitalijus Subacius zum laut Mantau „klar verdienten“ 14:9-Erfolg für die Gastgeber bei. Der aus Gifhorn gekommene Neuzugang Jacob Deines wirkte hingegen übermotiviert und konnte im Mittelgewicht nicht überzeugen. Bantamgewichtler Schneider präsentierte sich nach der vierwöchigen Trainings- und Wettkampfreise nach Kuba und Kanada trotz Jetlag wie aufgedreht. „Der zweite Platz beim Turnier auf Kuba hat mir Selbstvertrauen gegeben“, sprach’s und packte schnell seine Sachen, weil er am Sonntag bereits zum nächsten Turnier nach Russland flog. Schneider hofft noch auf eine WM-Nominierung.
11.05.2009 Motor-Boxer nicht mehr Schlusslicht
Beim 14:9-Erfolg gegen das dänische Boxteam Nord ging es zeitweise
hoch her
Aufsteiger Motor
Babelsberg gelang es am Samstag im Toyota-Autohaus, die Rote Laterne der
1. Bundesliga an das dänische Boxteam Nord weiterzugeben. Ehe allerdings
der 14:9-Erfolg feststand, erlebten die 300 Zuschauer zweieinhalb
Stunden spannenden Sport und die eine oder andere Turbulenz.
06.05.2009 Letzter Gong daheim
Motor Babelsberg empfängt das Boxteam Nord zum letzten Heimkampf
„Da ist noch eine Rechnung
offen“, sagt Marcel Schneider, der dem letzten Heimkampf seines
Babelsberger Motor-Boxteams am Samstag ganz besonders entgegenfiebert.
„Vor allem hoffe ich, dass Dennis Ceylan dann bei uns antritt.“ An den
Bantamgewichtler des dänischen Boxteams Nord hat der Babelsberger wenig
gute Erinnerungen. Oder besser gesagt an die Kampfrichter, die am 14.
März in Esbjerg das Zepter schwangen. Bereits nach 50 Sekunden lag
Schneider mit 0:7 zurück und verstand die Welt nicht mehr. „Das war eine
Schmach für mich, ich freue mich auf Samstag“, sagt er. Gestern kam er
von einem vierwöchigen Einsatz mit dem Nationalteam zurück. Beim Turnier
auf Kuba erkämpfte er Silber, den anschließenden Länderkampf in Kanada
gewann er.
06.05.2009 Babelsberg empfängt das Boxteam Nord zum letzten Heinkampf der Saison BOXEN/ Motor will ersten Sieg PETER STEIN Eins, zwei, drei – vorbei! Die Boxer des SV Motor Babelsberg bestreiten am Sonnabend (18 Uhr, Toyota-Auto-Center, Großbeerenstraße) bereits ihren letzten Heimkampf in der Amateur-Bundesliga. Nach Hertha BSC und dem Velberter BC gastiert nun der dritte Liga-Konkurrent, das Boxteam Nord. Die schleswig-holsteinsche- dänische Kombination rangiert derzeit mit 2:4 Punkten noch vor den Potsdamern (1:5). Der einzige Erfolg der „Wikinger“ resultiert aus dem Hinkampf, als Motor im dänischen Thisted mit 11:12 unglücklich unterlag. „Diese Scharte wollen wir unbedingt auswetzen. Deshalb sind meine Athleten schon ganz heiß auf den Kampf“, frohlockte Trainer und Manager Ralph Mantau, dessen Staffel in Bestbesetzung antreten kann. Auch Halbschwergewichtler Anatolij Hoppe wird wieder in den heimischen Ring klettern. Besonders viel vornehmen dürfte sich Marcel Schneider. Nach seiner erfolgreichen Trainings- und Wettkampfreise nach Kuba und Kanada will sich der Bantamgewichtler für die Niederlage im Hinkampf revanchieren. „Unser Ziel ist der erste Bundesliga-Sieg. Damit können wir auf den dritten Platz vorrücken“, so Mantau, der außerdem auf den laufenden Einspruch zum ersten Heimkampf gegen Hertha BSC (11:13) und den dabei erhofften Punktezuwachs am „Grünen Tisch“ verwies. In einem ersten Resümee zur Premieren-Saison im Oberhaus meinte der Motor-Macher: „Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Wir waren für die Konkurrenz kein Fallobst. Immerhin standen uns die besten deutschen Amateurboxer gegenüber. Unsere Fans mussten sich zwar auch erst an die eine oder andere Niederlage gewöhnen. Ich kann aber meinen Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben gekämpft. Das sollte das Publikum honorieren. Deshalb hoffe ich am Sonnabend erneut auf ein volles Haus. Wir gehören zu den drei besten Teams in Deutschland.“ Weil der eine oder andere Sponsor noch ein paar Euro draufgelegt hat, wird Mantau die Saison, die Ende Mai mit einem Auswärtskampf in Velbert endet, auch finanziell mit einer „schwarzen Null“ über die Runden bringen. Wenn die Förderer zur Stange halten, sollen die Motor-Boxer in der nächsten Saison abermals in der ersten Liga die Fäustlinge überstreifen. „Die Sportler wollen das unbedingt, weil die Herausforderung natürlich deutlich größer ist“, gab Mantau zu bedenken. Dann zählte er den Deutschen Boxsportverband (DBV) nach dessen jüngsten Tiefschlägen schon mal verbal an. „So eine Schrumpfliga mit vier Mannschaften können wir uns nicht noch einmal leisten. Das war in der vorigen Zweitliga-Saison schon eine Zumutung und nun wieder. Es kann doch nicht sein, dass mitunter zehn Wochen kein Kampf stattfindet und dann gleich drei in Folge. So läuft kein ordentlicher Liga-Betrieb.“ Auch Motor Babelsberg bestritt den letzten Bundesliga-Kampf bereits vor fünf Wochen. „Diese Pausen sind einfach zu lang, da lässt sich keine Spannung aufbauen, und die Attraktiviät der Liga leidet gehörig darunter“, meinte der 48-Jährige
05.04.2009 Boxring Hertha BSC Berlin - SV Motor Babelsberg (15:09) Arg unter die Räder kam der SV Motor Babelsberg bei seinem Nachbarn, dem BR Hertha BSC Berlin mit 09:15 Punkten. Einziger Gewinner für die Babelsberger war die Verstärkung aus Augsburg, der Halbweltergewichtler Sergej Haan, der den als Favoriten angesehenen Polen Marcin Legowski mit 18:10 bezwang. In zwei Kämpfen standen die Ausgänge der Begegnungen allerdings auf des Messers Schneide, denn nach den Auswertungen der fünf Punktrichter gewannen die Berliner, Bantamgewichtler Hafid Bouji und Schwergewichtler Stafan Köber mit je einem Punkt Vorsprung gegen Marcel Schneider und Vitalijus Subacius. Weil der Rekordmeister Velberter BC 22 pausierte, übernahmen die Berliner, die einen Kampf mehr ausgetragen haben, die Tabellenführung der ersten Bundesliga. Am 23. Mai kommt es nun zum entscheidenden Treffen zwischen den beiden führenden Clubs, BR Hertha BSC Berlin gegen den Velberter BC 22, dann wird der Bundesligameister 2009 ermittelt.
03.04.2009 Motor Babelsberg will bei Hertha BSC Berlin punkten BOXEN/ Ein Derby mit Brisanz AXEL EIFERT Über das überraschende 12:12-Unentschieden der Boxer von Motor Babelsberg in der 1. Bundesliga vor zwei Wochen gegen Serienmeister Velberter BC jubelten auch die am Ring vertretenen Beobachter von Hertha BSC Berlin. Denn die Hauptstädter können damit trotz ihrer Schlappe in Velbert wieder aus eigener Kraft den Titel holen. „Wir wollen unsere Minichance nutzen und nach 1996 erstmals wieder Meister werden“, sagte Hertha-Trainer Adolf Angrick. Dazu müssen die Berliner aber morgen (Beginn 19 Uhr) in der heimischen Bruno-Gehrke-Halle in Spandau unbedingt einen Sieg im Derby gegen die Babelsberger landen. Gästetrainer und -manager Ralph Mantau will mit seiner Staffel die Meisterträume der Herthaner durchkreuzen. „Die Berliner sollen sich mal nicht zu früh freuen. Zum einen haben sie gegen uns noch lange nicht gewonnen. Andererseits rechnen wir weiter damit, dass wir mit unserem Einspruch gegen die Wertung des Hinkampfes Recht bekommen. Mit diesen Punkten und einem Unentschieden in Berlin wären wir wieder im Rennen um Platz zwei dabei“, sagte Mantau. Bei der Erstauflage in Babelsberg (13:11 für Berlin) hatte Hertha im Halbweltergewicht den Polen Marcin Legowski eingesetzt, der am Kampftag keinen internationalen Startausweis vorlegen konnte. Der Motor-Protest wurde in erster Instanz zurückgewiesen, weil Fristen versäumt worden seien. Dagegen haben die Babelsberger Berufung eingelegt. Diese Tatsache verleiht dem morgigen Duell zusätzliche Brisanz. Vom Sportlichen her dürfte die Motor-Staffel in Berlin in der gleichen Besetzung wie im Heimkampf gegen Velbert in den Ring klettern. Im Halbschwergewicht möchte allerdings Babelsbergs Kapitän Anatolij Hoppe nach auskurierter Verletzung unbedingt wieder boxen. Mantau ist davon aber nicht so angetan: „Es ist vielleicht noch zu früh. Die Berliner sind in diesem Limit mit dem DM-Dritten Rene Krause sehr stark besetzt. Wichtiger ist, dass Anatolij im nächsten Heimkampf gegen das Box-Team Nord die Siegpunkte holt.“
23.03.2009 "Überraschung im David-Goliath-Kampf"
Motor-Boxer trennten sich vom Velberter
BC 12:12
Mit einer kleinen Sensation
warteten die Bundesliga-Boxer des SV Motor Babelsberg am Samstagabend im
Toyota-Autohaus auf: Der größte Teil der rund 500 Zuschauer dürfte eine
klare Niederlage gegen den Ligaprimus und mehrfachen Deutschen Meister
Velberter BC erwartet haben, doch am Ende trennten sich beide 12:12.
Motor-Trainer und Manager Ralph Mantau hatte vor dem Kampfabend klare
Worte gefunden und sein Team auf den deutlich favorisierten Gegner
eingeschworen. Das hatten die Männer verinnerlicht – die Anspannung war
so groß, dass das „Ring frei“ zur Begrüßung der Gäste kaum deutlich
rauskam.
23.03.2009 Motor Babelsberg ringt dem Favoriten Velberter BC ein 12:12 Unentschieden ab BOXEN/ Punkt gegen Serienmeister AXEL EIFERT POTSDAM - Schon vor dem ersten Gong am Sonnabend vor 500 Zuschauern im Babelsberger Toyota-Autocenter war klar, dass die gastgebenden Boxer gegen den Serienmeister Velberter BC nur eine Chance haben, wenn sie die ersten beiden Kämpfe gewinnen. In zwei hochklassigen Duellen legten Marcel Schneider im Bantam- und Wilhelm Gratschow im Federgewicht mit ihren Siegen gegen den EM-Dritten Denis Makarov sowie Rustam Rahimov, Olympia-Dritter von 2004 in Athen, den Grundstein für das letztlich überraschende 12:12-Unentschieden aus Gastgebersicht. Marcel Schneider freute sich, dass ihm mit dem 13:11-Punktsieg gegen Makarov die Revanche für die Niederlage im Finale der deutschen Meisterschaften Ende vorigen Jahres in Straubing gelang. „Der Punktgewinn gegen den Favoriten aus Velbert ist für uns ein Erfolg. Vor allem nachdem es vor einer Woche in Dänemark nicht so gut gelaufen ist“, sagte Schneider, der für den verletzten Anatolij Hoppe die Rolle des Mannschaftskapitäns übernommen hatte. Besonders hob er die Leistung von Weltergewichtler Rinat Karimov hervor. Der punktete den oft unsauber agierenden deutschen Leichtgewichtsmeister Harun Sipahi klar mit 18:8 aus. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Remis für die Babelsberger bereits feststehen können, denn im Federgewicht beherrschte der Ex-Velberter Gratschow den fast zehn Jahre älteren Rahimov auf Grund seiner Schnelligkeitsvorteile und gewann mit 17:7 Punkten. Im Halbweltergewicht gab es dann eine aus Gastgebersicht strittige Entscheidung. Der Babelsberger Sergej Haan war gleich zu Beginn vom Velberter Slawa Kerber per Tiefschlag getroffen worden, konnte aber weitermachen. Als Kerber wenig später zu einem Leberhaken ansetzte, wurde Haan von Ringrichter Dieter Mika aus dem Ring genommen. Die Babelsberger hatten wieder einen Tiefschlag gesehen, die Gegenseite sprach von einem korrekten Treffer. So blieb es im Schwergewicht dem Litauer Vitalijus Subacius vorbehalten, mit seinem vorzeitigen Aufgabeerfolg in der dritten Runde über Alexander Povernov das Unentschieden gegen die Velberter, die zuletzt sechsmal hintereinander deutscher Mannschaftsmeister wurden, zu sichern. „Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung“, freute sich Motor-Trainer und -Manager Ralph Mantau. Verärgert war er aber über den vom Liga-Ausschuss abgewiesenen Protest in erster Instanz gegen den Einsatz des Polen Marcin Legowski für Hertha BSC, für den beim Ligakampf am 14. Februar in Babelsberg keine gültigen Startdokumente vorlagen. Der Protest hätte spätestens drei Tage nach dem Kampf eingereicht sein müssen, erfolgte aber erst fünf Tage danach, hieß es zur Begründung. Die Babelsberger wollen in die Berufung gehen.
22.03.2009 SV Motor Babelsberg erboxt ein 12:12 gegen Serienmeister Velberter BC
Im einzigen Treffen der 1. Box-Bundesliga erreichte der SV Motor Babelsberg ein 12:12 Unentschieden gegen den deutschen Serienmeister, den derzeitigen Tabellenführer, den Velberter BC 22. Mit einer äußerst knappen Niederlage, die auch durch eine an ihn gegebene Verwarnung verursacht wurde, eröffnete der amtierende deutsche Meister Denis Makarov (Velberter BC) den Kampfreigen gegen seinen Nationalstaffelkollegen Marcel Schneider (SV Motor Babelsberg) und geriet somit mit seiner Staffel ins Hintertreffen. Für eine saftige Überraschung sorgte dann Wilhelm Gratschow, der sich, ohne selbst in Gefahr zu geraten, gegen den erfahrenen Meisterboxer Rustam Rahimov nach Punkten durchsetzte. Sicher einkalkulierte Punkte vergaben die Velberter dann auch durch verloren gegangene Kämpfe, denn Harun Sipahi unterlag gegen Rinat Karimov und Schwergewichtler Alexander Povernov, der einen rabenschwarzen Tag erwicht hatte, verlor zwar in der 3. Runde wegen einer Augenbrauenverletzung, doch bis dahin lag er gegen Vitalijus Sabacius (SV Motor) deutlich im Rückstand. Dagegen glänzten auf Velberter Seite die Asse Artur Schmidt, Slawa Kerber, Konstantin Buga und Dimitri Serdjoek, die schließlich die Punkte zum 12:12 sicherten.
16.03.2009 Motor Babelsberg unterliegt in Dänemark knapp BOXEN/ Glücklos im Musiktheater AXEL EIFERT THISTED - Es hat nicht geklappt mit dem erhofften ersten Sieg für die Boxer von Motor Babelsberg in der 1. Bundesliga. Der ersatzgeschwächten Gästestaffel fehlte beim 11:12 vor 700 Zuschauern im Musiktheater im dänischen Thisted gegen das Box-Team Nord auch etwas das Glück. „Es gab viele starke und spannende Kämpfe. Und es waren ein paar ganz enge Kisten dabei, leider meist nicht zu unseren Gunsten“, sagte der Babelsberger Trainer und Manager Ralph Mantau. Er meinte damit vor allem den Kampf im Mittelgewicht. Dabei stand für die Gäste Özekler Gökalp im Ring. Wie auch alle anderen Babelsberger zeigte er eine starke kämpferische Leistung und führte gegen Anders Jensen vom Box-Team Nord eine Minute vor Schluss noch mit zwei Punkten Vorsprung. Doch bis zum letzten Gong musste Gökalp noch zwei Treffer einstecken und der Kampf endete mit einem Unentschieden. Bei einem Sieg wären die Babelsberger am Ende der Gesamtgewinner gewesen. Das Unheil für die Gäste nahm aber schon mit dem ersten Kampf im Bantamgewicht seinen Lauf. Der sonstige Motor-Sieggarant Marcel Schneider lag gegen Dennis Ceylan schnell mit 0:7 im Hintertreffen und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende hieß es 7:12 aus Sicht von Schneider. Drei Siege konnten die Babelsberger dennoch erringen. Neuzugang Wilhelm Gratschow bezwang im Federgewicht Eugene Lysytsya deutlich mit 19:3. Ebenso ungefährdet ging Sergej Haan als 15:7-Gewinner aus dem Ring. Schließlich hatte noch der litauische Schwergewichtler Vitalijus Subacius gegen Peter Gram Petersen mit 17:4 das bessere Ende für sich. „Vitalijus musste sich aber ganz schön strecken“, sagte Mantau, der trotz der Niederlagen der beiden Ersatzleute Grigorij Tulaikow (Leicht) und Aliev Vagief (Halbschwer) sowie von Rinat Karimow im Weltergewicht nicht viel zu kritisieren hatte. „Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass wir bei den Auswärtskämpfen noch stärker und noch überzeugender auftreten müssen.“ Durch die Niederlage fielen die Babelsberger in der Tabelle mit 0:4 Punkten auf den vierten und letzten Platz zurück. Auswirkungen hat dies nicht, denn vor der Saison hatten sich die vier Teams darauf geeinigt, dass es in dieser Saison keinen Absteiger geben wird. In einem weiteren Kampf setzte sich Meisterschaftsfavorit und Titelverteidiger Velberter BC mit 14:10 gegen Hertha BSC Berlin durch und steht mit 4:0 Punkten an der Tabellenspitze. Nächsten Sonnabend ist Velbert in Babelsberg zu Gast.
16.02.2009 "Zuversicht trotz Niederlage"
Babelsbergs Motor-Boxer unterlagen Hertha BSC zum Bundesligaauftakt
knapp mit 11:13
Auch
eine Niederlage kann einen Auftakt nach Maß bedeuten. Denn was die Boxer
des SV Motor Babelsberg als Bundesliga- Neuling am Samstagabend vor rund
600 Zuschauern gegen die favorisierten Herthaner aus Berlin boten, war
durchaus sehenswert und ließ noch so manche Überraschung für den
weiteren Ligaverlauf erahnen. Mit 11:13 mussten sich die Mannen um Coach
und Manager Ralph Mantau am Ende zwar beugen – einige Entscheidungen
hätten allerdings auch anders aussehen können.
16.02.2009 "Klassevorstellung des Litauers reicht nicht – Motor Babelsberg verliert gegen Hertha BSC mit 11:13" DETLEF BRAUNE André Kurz war bei der Urteilsverkündung traurig. Mit 11:13 Punkten hatte der Motor-Boxer seinen Kampf gegen den mehrfachen polnischen Meister in den Reihen von Hertha BSC Berlin Marcin Legowski verloren. Auch zwei weitere Urteile fielen knapp zu Ungunsten des Gastgebers aus. Am Ende unterlag die Staffel von Motor Babelsberg bei ihrer Premiere in der 1. Bundesliga vor etwa 600 Fans im Autohaus Toyota gegen den Favoriten mit 11:13. Der Münchner Halbweltergewichtler Kurz war kurzfristig für den Augsburger Sergej Haan eingesprungen, der sich wegen eines Todesfalls in der Familie abgemeldet hatte. Auch Mittelgewichtler Jörg Rosomkiewicz spielte den Lückenbüßer. Özkeler Gökalp hatte sich am Mittwoch einen Kapselriss in der rechten Hand zugezogen. Rosomkiewicz unterlag mit drei Punkten, wies aber die klareren Treffer aus. „Ich war auf den Kampf nicht vorbereitet“, entschuldigte sich der 33-Jährige. Doch Meidbewegungen, Schlagtechnik oder der Gesamteindruck zählen beim Amateurboxen nicht, sondern nur die Anzahl der Treffer, die der von Menschenhand bediente Boxpointer anzeigt. Nur um einen Zähler lag am Ende Motors Weltergewichtler Rinat Karimov hinten. Erstaunlich wie viele lange Hände der zerbrechlich wirkende Karimov als Störfeuer gegen den ständig marschierenden Jack Culcay aufbaute. Ungerührt steckte der Motor-Mann die Haken seines Widersachers weg und punktete seinerseits mit den Fäustlingen. Die Babelsberger gewannen durch Marcel Schneider und Wilhelm Gratschow die ersten beiden Gefechte. Dann kam die Serie von fünf Niederlagen, zu der auch Neuzugang Aurimas Naudzius und Anatolij Hoppe beitrugen. Doch im abschließenden Duell tobte sich das Publikum noch einmal aus. Vitalius Subacius, der „schwere Junge“ aus Litauen, heizte seinem Gegner mächtig ein. Deutschlands bester Schwergewichtler, der für Hertha startende Stefan Köber aus Frankfurt (Oder), wurde mehrmals in seinen Grundfesten erschüttert. Subacius gewann mit 31:16. „Jetzt hat man gesehen, wer der Bessere ist“, frohlockte Motors Manager Ralph Mantau nach der Klassevorstellung seines „Ziehsohns“. Seit fünf Jahren steht Subacius für die Filmstädter im Ring, er gewann 27 Kämpfe. Dreimal wurde dem Kontrahenten nach Fehlurteilen der Sieg zugesprochen. Kaum zu glauben, dass der Lokalmatador, der bereits beim Besteigen des Rings gefeiert wurde, vor einer Woche im Finale des Chemiepokal-Turniers in Halle gegen Köber unterlag. Subacius, der Mann mit dem Engelsgesicht, teilt nicht nur im Ring aus. Aus der Umkleide im ersten Stock waren nach dem Kampf laute Töne zu hören. Der 30-Jährige hatte sich seinen Landsmann Aurimas Naudzius zur Brust genommen und verbal zusammengefaltet. „Du hast uns blamiert“, tönte Subacius. Auch Motor-Macher Mantau zeigte sich von der Vorstellung des Leichtgewichtlers „maßlos enttäuscht. Ich habe ihn schon viel besser gesehen.“ Ansonsten hielt sich seine Enttäuschung in Grenzen. „Wir haben zwar nach sieben Jahren zum ersten Mal zu Hause verloren, aber jetzt weht ein anderer Wind als in der Oberliga und zweiten Bundesliga. Spannend war es auf jeden Fall.“ Dafür hatte auch André Kurz gesorgt, ehe er in sein Auto kletterte und durch die Nacht heimfuhr. „Ohne meinen Trainer war ich heute verloren“, sagte er. „Ich brauche eine Vaterfigur am Ring.“ Mantau konnte diese in seinem Fall nicht abgeben.
MB Intern 13.01.2009 BC Straubing zieht Mannschaft zurück Der Boxclub Straubing zog gestern - 6 Tage vor Beginn der Ligasaison - unerwartet seine Mannschaft aus der 1. Bundesliga zurück. Damit verfällt der Terminplan für alle Vereine der 1. Bundesliga. Aktuell wird in den Vereinen darüber debattiert wie man die Saison gestalten wird.
06.12.2008 Rinat Karimov Neuzugang bei Motor Peter Stein Ralph Mantau, Trainer und Manager des Box-Bundesligisten Motor Babelsberg, bastelt schon fleißig am neuen Team für die erste Saison in der höchsten deutschen Liga. Nach dem „Okay“ durch den Deutschen Boxsport-Verband (DBV) konnte Mantau mit Rinat Karimov (Dortmund) den ersten Neuzugang vermelden. Der Weltergewichtler wurde jüngst bei den deutschen Amateurmeisterschaften in Straubing Dritter. „Ich bin mir sicher, dass wir eine konkurrenzfähige Staffel auf die Beine stellen werden“, so Mantau. „Das Gerüst der Mannschaft steht ja, wird sich kaum von dem der Vorsaison unterscheiden. Aber ein, zwei Zugänge sind schon nötig.“ Neben dem personellen Aufbau der Mannschaft kümmert sich Mantau auch um Sponsoren, damit der finanzielle Rahmen stimmt. Außer Zweitliga-Meister Motor treten in der ersten Bundesliga der Velberter BC, der Boxring Hertha BSC, der BC Straubing und das so genannte Boxteam Nord an. Dahinter verbirgt sich eine deutsch-dänische Mannschaft. Nach dem Rückzug von Seelze hatte Mantau Kontakt zum dänischen Boxmanager Gunnar Berg aufgenommen. Der stellt mit dem Schleswig-Holsteinischen Amateurbox-Verband eine Mannschaft zusammen. Gut möglich, dass die Babelsberger dann in Dänemark oder zumindest in Flensburg antreten müssen. Die Kampftermine stehen noch nicht fest. ___________________________________________________________________________________________________________
28.10.2008 Babelsberg rüstet sich für die 1. Bundesliga BOXEN \ Motor will angreifen Zweitliga-Meister Motor Babelsberg boxt ab Januar in der erste Bundesliga. Mit Motor-Manager Ralph Mantau (47) sprach Peter Stein. MAZ: Sie hatten sich schon im Vorfeld für eine starke erste Liga ausgesprochen. Wurden nun auf der Liga-Tagung am Wochenende in Straubing alle Ihre Wünsche erfüllt? Ralph Mantau: Ich kann mit der Entscheidung gut leben. Mit Hertha BSC, Velbert, Straubing und unserem alten Rivalen Seelze haben wir vier attraktive Heimkämpfe zu bieten. Dafür kann ich auf jeden Fall einige boxerische Leckerbissen versprechen. Zum Beispiel? Mantau: Meister Velbert kommt mit dem Halbwelter-meister Harun Sipahi, dem Federgewichts-Olympiastarter Wilhelm Gratschow und dem Halbschweren Robert Woge. Bei den Derbys gegen Hertha wird es ganz sicher heiß hergehen. Berlin hat mit Mittelgewichtler Stefan Härtel oder Weltergewichtsmeister Jack Culcay-Keth ebenso Klasseboxer in seinen Reihen. Wird das für Motor nicht eine Nummer zu groß? Mantau: Wir wollen angreifen, kein Kanonenfutter sein. Ich habe Vertrauen in die Mannschaft, die Zweitliga-Meister wurde. Alle wollen zur Stange halten und freuen sich auf die erste Liga. Mit Bantamgewichtler Marcel Schneider, der in Straubing das Meisterschaftsfinale unglücklich verloren hat, oder dem Litauer Vitalius Subacius im Schwergewicht haben wir auch Leute dabei, die dem Gegner großen Respekt einflößen. Welche Veränderungen gibt es im Modus? Mantau: Geboxt wird wie in der 2. Liga in acht Gewichtsklassen vom Bantam- bis zum Schwergewicht. Statt viermal zwei Minuten dauern die Kämpfe wieder dreimal drei Minuten. Eine Minute weniger Pause, aber eine Minute mehr Kampfzeit verlangen mehr Kondition. Darauf müssen wir die Sportler vorbereiten, sonst gibt es am Ende ein böses Erwachen. Haben Sie auch an Verstärkungen gedacht? Mantau: Das ist auf jeden Fall ein Thema. Ich habe da auch schon zwei Leute im Auge, aber noch ist das nicht in trockenen Tüchern. Da wir zwei sogenannte Einflieger einsetzen können, wird neben Subacius sicher auch bei uns noch ein zweiter Ausländer durch das Seil klettern. Vielleicht fliegt Vitali ja demnächst nicht allein zu uns... Wie ist denn das wirtschaftliche Umfeld auf den Aufstieg vorbereitet? Mantau: Da liegt in den nächsten Wochen noch viel Arbeit vor uns, weil wir ja bisher nicht wussten, wo wir künftig boxen. Der Etat muss etwa um ein Viertel aufgestockt werden. Allein die beiden langen Auswärtsfahrten nach Straubing und Velbert bringen zusätzliche Kosten. Unsere Sponsoren wollen uns auf jeden Fall weiter unterstützen. Rechnen Sie auch mit mehr Zuschauern? Mantau: Ja, vor allem, wenn wir uns gut verkaufen und mithalten können. Aber wir bleiben im Toyota-Autocenter in der Großbeerenstraß
28.04.2008 Babelsberg nach 11:13 in Wismar Meister der 2. Bundesliga BOXEN \ Duelle mit Hertha im Visier AXEL EIFERT Die gute Laune ließen sich die Amateurboxer von Motor Babelsberg von den Vorkommnissen rund um den Ring am Sonnabend zum Saisonabschluss der 2. Bundesliga nicht verderben. Trotz der 11:13-Niederlage bei Hanse Wismar wurden die Gäste zum dritten Mal Meister in dieser Liga. „Das ist schon was, im vierten Jahr in der 2. Liga zum dritten Mal den Titel zu holen“, jubelte Motor-Trainer und -Manager Ralph Mantau, der den Erfolg mit seiner Truppe wie schon vor zwei Jahren im „Seestern“ in Wismar feierte. Die Blicke der Babelsberger gehen nun Richtung 1. Bundesliga. „Die Mannschaft hat sich dafür ausgespochen, und ich denke, wir bekommen das mit den Sponsoren bis zum Meldeschluss am 30. Juli hin. Ich bin sowieso dafür, die Ligen neu zu ordnen. Denn es kann nicht sein, dass wir wie in diesem Jahr mit nur je vier Teams in der 1. und 2. Liga boxen“, meinte Mantau. Die Babelsberger Fans können sich dann auf Duelle mit Hertha BSC Berlin oder Rekordmeister Velberter BC freuen. Die Begleitumstände beim letzten Saisonkampf in Wismar waren nicht die allerbesten. So kam es, dass es trotz der eigentlich klaren Fronten vor dem Duell sogar noch mal eng wurde. Denn das Kampfgericht aus Sachsen-Anhalt tat sich in allen Kämpfen beim Punktedrücken für die Gäste schwer. „Krönender“ Abschluss war das Schwergewicht, wo der Wismaraner Lukas Schulz trotz klarer Unterlegenheit gegen den Litauer Vitalius Subacius zum Sieger erklärt wurde. „Was da abgelaufen ist, kann ich mit Worten gar nicht erklären. Schulz ist fast drei Runden nur weggerannt und hat nur gehalten und geklammert“, sagte Mantau. Er blieb aber ruhig, weil bis dahin Marcel Schneider (Bantam), Sergej Haan (Halbwelter) und Anatolij Hoppe (Halbschwer) vor der enttäuschenden Kulisse von nur 50 Fans – davon 20 aus Babelsberg – die für den Titel notwendigen Siege bereits eingefahren hatten.
24.04.2008 Motor Babelsberg in Bestbesetzung beim letzten Saisonkampf in Wismar BOXEN \ Zwei Siege fehlen zum dritten Titel AXEL EIFERT Eigentlich brauchen die Babelsberger nur noch zwei der insgesamt acht Kämpfe in Wismar gewinnen, um die Meisterschaft endgültig unter Dach und Fach zu bringen. „Doch wir wollen mehr. Unser Minimalziel ist ein Unentschieden“, gibt Motor-Manager und -Trainer Ralph Mantau als Devise. Immerhin können die Babelsberger in Bestbesetzung in den Ring klettern. Mantau: „Bei uns sind alle Mann an Deck.“ Da müsste in der Tat schon fast alles schief laufen, sollte es für die Motor-Boxer nicht mit dem dritten Titelgewinn nach 2005 und 2006 klappen. Deshalb gehen sie von Anfang an auf Nummer sicher. „Wir fahren extra früher los, damit wir auf jeden Fall pünktlich zum Wiegen in Wismar sind“, sagte Mantau. Auch im Ring sollten die sportlichen Vorteile auf Seiten der Babelsberger liegen. Mit dem deutschen Meister Marcel Schneider (Bantam), dem in dieser Saison stark auftrumpfenden Sergej Haan (Halbwelter), der in Cottbus den mehrfachen nationalen Champion Enrico Wagner klar beherrschte, und dem mehrfachen litauischen Meister Vitalius Subacius (Schwer) haben die Potsdamer drei Sieggaranten in ihren Reihen, die in dieser Ligasaison bisher alle Kämpfe für sich entscheiden konnten. Dazu kommen mit Sebastian Formella, André Kurz und den routinierten Anatolij Hoppe und Jörg Rosomkiewicz Kämpfer, die immer für Siege gut sind. Ein Highlight steht am Sonnabend im Schwergewicht an, wenn im letzten Kampf Vitalius Subacius auf den kurzfristig von Wismar verpflichteten deutschen Meister Stefan Köber aus Frankfurt (Oder) trifft. Doch bis dahin sollte Babelsberg schon als Meister feststehen.
01.04.2008 "Die Jungs wollen" Motor-Manager Ralph Mantau strebt Aufstieg in die 1. Box-Bundesliga fest an HENNER MALLWITZ
Mit dem
Punktgewinn beim BSK Seelze haben die Boxer des SV Motor Babelsberg den
Aufstieg in die erste Bundesliga so gut wie klar gemacht. Kann denn
eigentlich noch etwas anbrennen, Herr Mantau?
31.03.2008 Nach 12:12 in Seelze ist für die Motor-Staffel der Titel in der 2. Bundesliga wohl nur noch Formsache BOXEN \ Babelsberger klar auf Meisterkurs AXEL EIFERT Angestoßen auf die dritte Meisterschaft in der 2. Bundesliga haben die Boxer von Motor Babelsberg am Sonnabend noch nicht, obwohl ihnen nach dem 12:12-Unentschieden im Auswärtskampf beim BSK Seelze der Titel praktisch nicht mehr zu nehmen ist. In drei Wochen zum Saisonabschluss auswärts bei Hanse Wismar könnten sich die Potsdamer sogar eine Niederlage leisten, müssten aber, um ganz sicher zu gehen, zumindest zwei der acht Kämpfe gewinnen, um Erster zu bleiben. Alle Experten schätzen ein, dass dies nur noch Formsache ist. Die Veranstaltung in Seelze zog sich am Sonnabend in die Länge und war erst gegen 23.15 Uhr beendet. „Da waren wir zwar glücklich über den wichtigen Auswärtspunkt, aber zu satt, um noch irgendwo zu einer kleinen Feier einzukehren“, sagte Motor-Trainer und -Manager Ralph Mantau. Dies soll nun nach dem Kampf in Wismar nachgeholt werden. In Seelze hatten die Babelsberger die erwartet schwere Aufgabe zu lösen. „Die Gastgeber waren ein sehr starker Widersacher. Sie haben in allen Kämpfen alles gegeben, und wir mussten für das Remis ganz schön ackern“, schätzte Mantau ein. Der deutsche Meister Marcel Schneider sorgte gegen Jasin Mahmut Suhir für den erwarteten Auftaktsieg der Gäste. Aber schon danach stach das angekündigte „Ass“ der Babelsberger nicht. Alexander Haan, ehemaliger Vizeweltmeister und Bruder von Halbweltergewichtler Sergej Haan, unterlag nämlich im Federgewicht gegen Hassan Mahmut Jasim knapp nach Punkten. „Er hat nicht enttäuscht, aber man hat gesehen, dass sieben Jahre Boxpause nicht so einfach zu verkraften sind“, so Mantau, der mit seinem neuen Mann aber weiter rechnet. Da abschließend auch Motor-Leichtgewichtler André Kurz gegen Juri Paschko verlor, aber Sergej Haan sich seiner Aufgabe gegen Sergej Dschullajan durch eine Steigerung in den Runden drei und vier siegreich entledigte, stand es zur Pause 6:6. Der stark formverbesserte Weltergewichtler Sebastian Formella brachte die Gäste mit dem Erfolg über Pedrag Kowakevic nach vorn. In den folgenden zwei gutklassigen Fights mussten sich Gökalp Özekler und Anatolij Hoppe den starken Seelzern Jacob Deines und Eugen Schellenberg jeweils knapp geschlagen geben. So war es wieder an Schwergewichtler Vitalius Subacius, mit einem vorzeitigen Sieg in Runde zwei über Jacob Zimbelmann das Remis für die Gäste zu sichern. So langsam können bei den Babelsbergern nun die Planungen für die 1. Bundesliga beginnen. „Die Mannschaft hat sich dafür ausgesprochen, nächste Saison ganz oben zu boxen. Und wenn wir es finanziell hinbekommen, dann gehen wir auch diesen Schritt“, sagte Mantau.
17.03.2008 Motor ist wie eine Familie Vizeweltmeister Alexander Haan boxt nach acht Jahren wieder, hat das Ziel Olympia 2012 vor Augen und steigt heute erstmals für Babelsberg in den Ring HENNER MALLWITZ
„Ich habe es jahrelang
versucht und nicht geschafft“, sagt Sergej Haan. Was dem für Motor
Babelsberg boxenden Halbweltergewicht in all der Zeit nicht gelang, ist
letztlich dem Mannschaftsgeist im Zweitligateam und nicht zuletzt auch
der stets guten Stimmung zu verdanken, die die Motor-Fans bei
Heimkämpfen verbreiten. Denn beides überzeugte Sergejs Bruder Alexander
letztlich, nach achtjähriger Abstinenz wieder in den Ring zu steigen –
und zwar wie sein Bruder für Motor.
27.03.2008 Motor Babelsberg will am Sonnabend in Seelze die Meisterschaft der 2. Bundesliga perfekt machen BOXEN \ Ein Punkt fehlt noch am großen Ziel AXEL EIFERT Motor-Manager und -Trainer Ralph Mantau hat schon mal durchgerechnet. „Einen Punkt brauchen wir noch, um unser großes Ziel zu erreichen. Denn bei den kleinen Punkten sind wir gegenüber der Konkurrenz klar im Vorteil. Und den noch fehlenden Auswärtspunkt wollen wir gleich im ersten Anlauf in Seelze holen, um die Sache perfekt zu machen“, sagt der Babelsberger Boxchef. Die Ausgangssituation für die Potsdamer ist sehr gut. Aus der vor knapp zwei Wochen mit 14:10 gegen den BC Cottbus siegreichen Staffel sind auch in Seelze alle Kämpfer einsatzfähig. Routinier Jörg Rosomkiewicz (Mittelgewicht) ist aber weiter krank geschrieben. Zumindest eine Veränderung wird es wohl doch geben. Denn der Motor-Manager will noch „ein besonderes Ass“ aus dem Ärmel ziehen, um ganz auf Nummer sicher zu gehen. Den Namen des neuen Mannes möchte Mantau bis zum Wiegen zwei Stunden vor dem Kampf in Seelze nicht verraten, nur so viel: „Wir hoffen, dass es sticht.“ Zur Vorbereitung auf den nun wohl wichtigsten Kampf der Saison sind für die Motor-Boxer auch die Osterfeiertage ausgefallen. „Bis auf Bantamgewichtler Marcel Schneider und Schwergewichtler Vitalius Subacius hatten wir für zwei Tage in Babelsberg nochmal die Mannschaft zusammen und haben fleißig trainiert. Die Stimmung im Team ist sehr gut, und die Jungs sind alle außerordentlich motiviert“, verriet Mantau. Der Babelsberger Verantwortliche weiß allerdings auch, dass es bei den Niedersachsen kein Spaziergang wird. Immerhin haben die Seelzer am vergangenen Kampftag mit einem 12:12-Remis auswärts bei Hanse Wismar überrascht. Ihre stärksten Leute werden die Gastgeber wohl im Mittel- und Halbschwergewicht in den Ring schicken. Aber dort sind auch die Babelsberger recht gut besetzt. Der in Hamburg lebende Motor-Kapitän Anatolij Hoppe, der im Halbschwer boxt, war jetzt sogar für einige Tage im Camp des Universum-Stalles, um sich beim Sparring mit den Profis gut auf den Auswärtskampf in Seelze vorzubereiten.
17.03.2008 Babelsberg nach 14:10 über BC Cottbus wieder Spitzreiter der 2. Bundesliga BOXEN \ Dem Titel ein Stück näher AXEL EIFERT Gästetrainer Dietmar Schnieber meinte nach dem Kampfabend zu seinem Babelsberger Gegenüber Ralph Mantau, dass nun für die Motor-Staffel der Weg frei sei zur Meisterschaft in der zweiten Liga. „Nach der Lage der Dinge fehlt uns noch ein Zähler, weil wir bei den kleinen Punkten klar vorn liegen, und den wollen wir in den noch ausstehenden Auswärtskämpfen in Seelze und Wismar unbedingt holen“, meinte der Babelsberger Trainer und Manager. Gegen Cottbus lief für die Gastgeber von Beginn an alles nach Plan. Der deutsche Meister Marcel Schneider punktete im Bantamgewicht Tobias Tatai sicher aus, obwohl er einen Tag zuvor die Nachricht erhielt, nicht für das letzte Olympia-Qualifikationsturnier Anfang April in Athen nominiert zu werden. Leichtgewichtler André Kurz bezwang Marko Lebeda, und im Halbwelter kam Sergej Haan sogar zu einem vorzeitigen Erfolg über Artjom Dashyan. In Runde drei kam aus der Cottbuser Ecke das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe. Sebastian Formella verkaufte sich im Weltergewicht gegen Enrico Wagner gut, aber der mehrfache deutsche Meister aus Cottbus war noch zu stark für ihn. Okzkeler Gökalp (Mittel), der den verletzten Jörg Rosomkiewicz vertrat, und Anatolij Hoppe im Halbschwer machten dann bereits vorzeitig den Babelsberger Gesamterfolg perfekt. Schwergewichtler Vitalius Subacius schraubte das Ergebnis gegen den tapferen Nils Griwenka noch auf 14:10.
17.03.2008 Mit harter Rechten Herr im Ring Zweitligist Motor Babelsberg erboxte sich gegen den BC Cottbus einen 14:10-Gesamterfolg HENNER MALLWITZ
Die Frage, ob er „Ferien
im Ring“ gemacht habe, nahm Vitalijus Subacius am Ende nicht übel.
Schließlich hatte das Schwergewicht in den Reihen des SV Motor
Babelsberg zum Abschluss eines spannenden Zweitliga-Kampfabends als
letzter Athlet im Ring einen Sieg zum 14:10-Gesamterfolg seines Teams
über den BC Cottbus beigetragen. Gegen Nils Griwenka machte er zwar nur
das Nötigste, aber auch das reichte. „Ich war noch ein bisschen müde“,
gestand der mehrfache Litauische Meister, dem noch die Mühen der
Olympia-Qualifikation in Italien in den Fäusten steckten.
28.01.2008 Die Spitze zurückerobert BOXEN \ Motor Babelsberg siegt im Duell mit dem Erzrivalen Hanse Wismar mit 13:10 AXEL EIFERT Einmal im Jahr muss Boxen sein. „Wieso nur einmal?“, gibt der prominente Besucher die Frage zurück und kündigte damit schon mal indirekt sein Wiederkommen für den letzten Heimkampf der Boxer von Motor Babelsberg in der 2. Bundesliga Mitte März gegen den BC Cottbus an. Am Sonnabend freute sich Ministerpräsident Matthias Platzeck mit den rund 600 Fans über den 13:10-Erfolg der Heimmannschaft gegen den Erzrivalen BT Hanse Wismar. Die Babelsberger verwirklichten damit das selbst gesteckte Ziel, die Tabellenführung in der 2. Bundesliga zurückzuerobern. Wesentlich dazu bei trugen die beiden Rückkehrer Marcel Schneider im Bantam- und Anatolij Hoppe im Halbschwergewicht, die in den ersten beiden Saisonkämpfen aus Verletzungsgründen noch gefehlt hatten. Der deutsche Meister Marcel Schneider punktete den Wismaraner Oleg Lerke klar mit 46:25 aus. Und Staffelkapitän Hoppe machte mit seinem 41:14-Erfolg über Alexander Kalashyan den Gesamtsieg für sein Team vorzeitig perfekt. Den Endstand stellte der litauische Schwergewichtler Vitalius Subacius her, der beim 26:15-Erfolg über den deutschen Vizemeister Lukas Schulz diesmal weniger Probleme als in den Duellen zuvor hatte. Mit einigen unerwarteten Ergebnissen in den leichten Gewichtsklassen hatten Babelsbergs Youngster die Weichen frühzeitig in Richtung Sieg gestellt. Vor allem Federgewichtler Constantin Klatt wuchs im zweiten Kampf in den Runden drei und vier förmlich über sich hinaus und sorgte mit dem 26:26-Remis gegen Erdal Kaplan für einen nicht erwarteten Punktgewinn. Gleich danach legte André Kurz mit dem knappen 25:24 über Howik Barsegjan nach, so dass Motor-Boxchef Ralph Mantau das Geschehen weit gelassener als erwartet betrachten konnte. In der Folge sorgte Motors starker Neuzugang Sergej Haan im Halbweltergewicht mit dem klaren 42:6-Punktsieg über Hannes Garbe für weiteren Punktzuwachs und forderte mit technisch gekonntem Boxen den Applaus des Anhangs heraus. Babelsbergs Neuzugang aus Wismar, Sebastian Formella, musste sich zwar dem routinierten Dieter Döhl im Weltergewicht mit 25:38 geschlagen geben. Und auch der starke Niederländer Peter Mullenberg erwies sich beim 31:19 für Motors erfahrenen Mittelgewichtler Jörg Rosomkiewicz als zu hohe Hürde. Diese beiden Niederlagen änderten aber nichts am souveränen Auftritt der Babelsberger. Sie stehen nun in der 2. Bundesliga nach drei Kampftagen mit 4:2 Punkten auf Platz eins vor dem BC Cottbus und dem BSK Seelze (beide 3:3).
28.01.2008 Erfolgreich zurück im Ring Anatolij Hoppe und Marcel Schneider trugen zum Sieg der Motor-Boxer bei
Nach Verletzungspausen
erstmals wieder im Ring, trugen Mannschaftskapitän Anatolij Hoppe und
Bantamgewichtler Marcel Schneider am Samstag zum klaren 13:10-Erfolg der
Babelsberger Motor-Boxer im Zweitligakampf gegen Hanse Wismar und damit
zur Eroberung der Tabellenspitze bei. Hoppe hatte es im
Halbschwergewicht zwar schwer, gegen den in Doppeldeckung stehenden
Alexander Kalashyan klare Treffer zu setzen, doch eine Siegchance besaß
sein inaktiver Kontrahent nie.
24.01.2008 Der Kapitän boxt wieder Babelsbergs Anatolij Hoppe und Marcel Schneider stehen am Samstag gegen Wismar vorm Comeback MICHAEL MEYER
Anatolij Hoppe ist
wieder da. Am Samstag wird Babelsbergs Boxer beim Heimkampf gegen Hanse
Wismar (18 Uhr, Toyota Auto Center Babelsberg) erstmals in dieser
Zweitliga-Saison für Motor in den Ring steigen. Mitte November
vergangenen Jahres hatte sich der Halbschwergewichtler kurz vor dem
Start der Liga- Kämpfe bei den Norddeutschen Meisterschaften in
Neukloster den Daumen der rechten Schlaghand gebrochen – nun brennt der
28-Jährige auf seinen ersten Kampf. In der vergangenen Woche brachte
sich Babelsbergs Mannschaftskapitän im Trainingscamp seines litauischen
Mannschaftskameraden Vitalius Subacius in Kaunas ordentlich in Schwung.
„Er hat dort in fünf Tagen elfmal trainiert und nach seiner Rückkehr
verkündet: Ich bin fit wie ein Turnschuh“, erzählt Motor-Manager Ralph
Mantau.
24.01.2008 Schneider und Hoppe dabei BOXEN \ Babelsberger wollen die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga zurückerobern AXEL EIFERT Seitdem die Potsdamer wieder im Ligaboxen dabei sind, gab es fast in jedem Jahr zwei Vergleiche mit den Hansestädtern, mit einer Ausnahme. „Einmal war Wismar aufgestiegen, aber im Jahr darauf wieder abgestiegen. Aber sonst sind wir immer aufeinander getroffen und haben uns viele heiße Gefechte geliefert. Diesmal wird es sicherlich nicht anders sein“, sagt Motor-Manager und -Trainer Ralph Mantau. Das Ziel für seine Staffel für das Duell mit Wismar am Sonnabend ab 18 Uhr im Toyota-Autocenter (Großbeerenstraße) ist abgesteckt. „Wir wollen die Tabellenspitze zurückerobern. Wir müssen nachziehen“, fordert Mantau. Nachdem sich der BSK Seelze und der BC Cottbus voriges Wochenende 12:12 getrennt haben, liegen diese beiden Mannschaften mit jeweils 3:3 Punkten vor Babelsberg und Wismar (je 2:2). „Es wird wieder ein schwieriges Unterfangen, denn unsere Gäste sind nicht zu unterschätzen“, so Mantau. Der Motor-Boxchef freut sich aber darauf, beim zweiten Heimkampf sein bestes Aufgebot in den Ring schicken zu können. Mit dem Deutschen Meister Marcel Schneider (Bantam) und Staffelkapitän Anatolij Hoppe (Halbschwer) sind zwei Leistungsträger in dieser Saison erstmals dabei, die in den ersten beiden Kämpfen aus Verletzungsgründen gefehlt hatten. „Mit den beiden sind wir qualitativ natürlich wesentlich besser besetzt als zuletzt. Anatolij weilte wegen seines längeren Ausfalls gerade eine Woche zum Trainingslager in Kaunas. Und am Mittwoch waren die meisten Kämpfer von uns nochmal im Leistungszentrum in Frankfurt (Oder) zum Sparring“, sagt Mantau. Zwei besonders interessante Duelle erwartet er in den oberen Gewichtsklassen. Der litauische Schwergewichtler Vitalius Subacius bekommt es mit dem deutschen Vizemeister Lukas Schulz zu tun, der ihn vorige Saison in Wismar einmal besiegen konnte. Und im Mittelgewicht trifft Motor-Routinier Jörg Rosomkiewicz auf den dreifachen niederländischen Meister und WM-Fünften Peter Mullenberg. Mantau: „Das wird ein ganz schwerer Brocken für Rosi. Der Holländer soll ein großer und sehr schneller Mann sein. Mal sehen, was er daraus macht. Ich hoffe, dass am Ende alles positiv für uns ausgeht.“
MB Intern 16.12.2007 Haan entzaubert Wagner einstimmig Zum ersten Bundesligaauswärtskampf der Saison 2007/2008 reisten die Motor-Kämpfer zum Bundesliga-Debütant BC Cottbus. Im ersten Kampf bis 54 Kilogramm traf Slawa Bitter auf Marko Lebeda. Bitter, der seine Leistung steigerte, konnte jedoch nicht die nötigen Punkte sammeln und unterlag deutlich mit 24:39 Punkten. Auch Jakov Terskisch fand nicht richtig in den Kampf gegen Marten Lebeda und musste sich mit 25:41 Punkten geschlagen geben. Andre Kurz, der letzte Woche gegen den Seelzer Sergej Dschullajan eine hervorragende Leistung bot, fand gegen den Dritten der Deutschen Meisterschaften Marcel Schinske nicht die passenden Argumente um den Kampf gewinnen zu können; 29:19 für Schinske. Während den Kämpfen spielte sich ein Halli-Galli an der Punktemaschine ab. Cottbus-Verantwortliche beschwerten sich darüber, dass Motor-Coach Ralph Mantau während der Kämpfe über den aktuellen Punktestand seiner Fäustlinge informiert wurde, selber aber das gleiche ausübten. Dann kam es zum Kampf des Abends in der Gewichtsklasse bis 64,0 kg zwischen Sergej Haan und dem mehrfachen Deutschen Meister und amtierenden Vize-Meister Enrico Wagner. Haan der letzte Woche im Heimkampf durch seine schnellen präzisen Schlagkombinationen bestach, deklassierte Wagner eindeutig, traf nach Belieben, beherrschte zu jeder Zeit das Geschehen und lag nach jeder Runde nach Punkten klar vorn. Das Urteil der Punktrichter: 34:22 für den Motor-Kämpfer. Nach diesem Kampf kam es zu Dingen, die von Motor-Seite unbewertet bleiben: auch in diesem Kampf wurde protestiert, dass der Motor-Trainer über den aktuellen Punktestand informiert wurde; es wurde von Cottbus Protest gegen das Urteil zwischen Sergej Haan und Enrico Wagner eingereicht; nach der Pause war der BoxPointer (Punktemaschine) defekt, sodass die nachfolgenden Kämpfe nach Punktzettel bewertet wurden. Im fünften Kampf des Abends im Weltergewicht zwischen Sebastian Formella und Vitalij Abdullaew lagen die Punktrichter, die den Bundesligakampf Cottbus gegen Babelsberg fair leiteten, jedoch falsch. Formella, der den Kampf seit der ersten Runde unter Kontrolle hatte kommentierte: "Ich bin sauer.", denn das Kampfgericht entschied zwei zu eins Richterstimmen für den Cottbuser. Im anschließenden Mittelgewichtskampf konnte sich der Motor-Kämpfer Özkeler Gökalp nicht gegen Juri Gejis behaupten und verlor mit 3:0 Richterstimmen. Erneut überraschte Jörg Rosomkiewicz, der unseren verletzten Kapitän Anatolij Hoppe im Halbschwergewicht schon zum zweiten Mal in dieser Saison ersetzte. "Rosi" war schnell auf den Beinen, setzte klare Treffer und gab den Cottbus-Import Valeri Kalashyan keine Chance. Das sahen die Punktrichter ebenso, Sieg für Rosomkiewicz. Letzter Kampf, Schwergewicht über 81 Kilogramm. Cottbus stellte gegen unseren WM-Teilnehmer und mehrfachen litauischen Meister Vitalijus Subacius, Waldemar Golovanov. Wie auch schon im Heimkampf gegen Seelze war der litauische Einflieger Subacius unterfordert. Golovanov zeigte sich bereits vor Kampfantritt eingeschüchtert, was sich im Kampfverlauf zeigte. Vitalijus' erster Seitwärtshaken zum Kopf beendete den Kampf nach nicht einmal 30 Sekunden- Golovanov hing orientierungslos in den Seilen: RSC 1. Runde für Vitalijus Subacius.
10.12.2007 Auftakt nach Maß Motor-Boxer gewannen gegen BSK Seelze überraschend deutlich mit 14:9
Mir personellen Sorgen
war Trainer und Manager Ralph Mantau in den Auftaktkampf der Motor-Boxer
gegen den BSK Seelze gegangen; um so mehr konnte er am Ende der sieben
Zweitbundesligakämpfe strahlen: „Super gelaufen.“ Mit einem hohen14:9
gelang den Babelsbergern im Toyota-Autohaus auch ohne die verletzten
Anatolij Hoppe und Marcel Schneider ein Auftakt nach Maß.
10.12.2007 Krachende Hände von Haan BOXEN \ Zweitligist Motor Babelsberg klarer Sieger 14:9 Sieger gegen BSK Seelze DETLEF BRAUNE Die Gäste vom BSK Seelze brachten zum Zweitligaauftakt der Boxer in Babelsberg im Schwergewicht nur eine „Attrappe“ mit. Acht Monate mussten die Fans die Boxstaffel von Motor Babelsberg entbehren. Zum Auftakt der 2. Bundesliga vor 450 Zuschauern im Toyota-Autohaus ließen die Gastgeber die Fäuste wieder gekonnt fliegen, dass dem BSK Seelze mit zwei Ausnahmen Hören und Sehen verging. Die Überlegenheit kam beim 14:9-Sieg nur unzureichend zum Ausdruck, denn dem Gegner wird bereits für das Erscheinen im Ring ein Punkt zugebilligt. Vom rhythmischen Klatschen bis zum gellenden Pfeifkonzert offenbarten die Augenzeugen alle Emotionen. Den größten Beifall heimste Motors Weltergewichtler Sergej Haan ein. Der Gast aus Augsburg – einer von fünf Neulingen – marschierte mit geraden Händen auf seinen Kontrahenten los und entfachte am Mann ein Trommelfeuer an Haken. Eine Klassevorstellung des zweifachen deutschen Vizemeisters, der aus Kasachstan stammt. Der Finalschlag blieb jedoch aus. Auch Schwergewichtler Vitalijus Subacius musste sich mit 2:1-Zählern begnügen. Der Litauer teilte nicht mal eine Faust aus – ihm stand eine ängstliche, fleischgewordene Attrappe von 83 Kilogramm gegenüber, dessen Trainer bereits nach 15 Sekunden das Handtuch warf. Ein Pfeifkonzert war die Quittung. Dem Tumult schloss sich tröstlicher Beifall des Publikums für den Liebling an. „Ich will Weltmeister werden“ hatte Subacius vor einem Jahr in der MAZ erklärt. Er gewann alle WM-Vorbereitungsturniere und schlug bei den Titelkämpfen in Chigaco zum Auftakt den Weltrangslistenersten aus Kasachstan. Im zweiten Kampf gab es ein Skandalurteil – typisch für den immer wieder von Affären erschütterten Weltverband Aiba. Ein Ungar – ein Landsmann des Magyaren ist Kampfrichter-Obmann der Aiba – wurde zum Sieger gegen Subacius erklärt. „Mir ist nachts vor dem Fernseher die Brille von der Nase gefallen“, so Ralph Mantau, Trainer der Motor-Boxer und enger Freund des Litauers, der in der vierten Saison für die Babelsberger in den Ring steigt. „Ich will versuchen, mich für Peking zu qualifizieren“, so Subacius. Starke einheimische Kämpfer sind derzeit Mangelware. Als auch noch der deutsche Meister Marcel Schneider für den Seelze-Kampf passen musste, holte das wandelnde Box-Lexikon Mantau innerhalb von zwei Tagen Slava Bitter aus Bitterfeld. Der Bantamgewichtler verlor zwar, hielt sich aber tapfer.
05.12.2007 Angeschlagen vor dem ersten GongBabelsbergs Motor-Boxer starten am Samstag in die Saison und haben mit Personalproblemen zu kämpfen
Nun auch das noch! Nachdem sich Anatolij Hoppe, der
Kapitän der Boxerriege des SV Motor Babelsberg, vor der am Samstag
beginnenden Saison in der 2. Bundesliga die Hand brach, meldete sich
gestern auch Marcel Schneider verletzt ab. Im Finale der Deutschen
Meisterschaften gegen den Chemnitzer Ronny Beblik musste der
Bantamgewichtler einen Cut am Auge einstecken, von dem er sich nach wie
vor nicht erholt hat. „Ich sehe nur schwarz und weiß. Da kann ich
unmöglich in den Ring steigen“, teilte er Motor-Manager Ralph Mantau
mit. Und der hat nun ein großes Problem. Denn: Gerade die Leichtesten –
bis 56 kg – sind nicht gerade üppig gesät in Deutschlands Boxlandschaft,
und auch der Babelsberger Traditionsverein hat nur ein einziges
Leichtgewicht mit dennoch gehöriger Schlagkraft in seinen Reihen. „Seit
der Schreckensnachricht weiß ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht“,
sagt Mantau. „Ich habe überall herumtelefoniert, denn ich will den
Auftaktkampf vor eigenem Publikum natürlich nicht mit sieben Leuten
bestreiten.“ Zwei Eisen hat der Coach nach eigenem Bekennen noch im
Feuer, doch die Verhandlungen gestalten sich schwierig. Abwarten und Tee
trinken – mehr bleibt dem Motor-Boss vorerst nicht.
29.03.2007 Saison Halali im Ring BOXEN / Nach 2 Titeln kann Babelsberg diesmal nur noch dritter werdenAXEL EIFERT
Im Potsdamer Toyota-Autocenter
in der Großbeerenstraße fliegen am Sonnabend ab 18 Uhr noch einmal die
Fäuste. Zum Saison-Halali in der 2. Box-Bundesliga erwarten die Kämpfer
von Motor Babelsberg die niedersächsische Staffel vom BSK Seelze. Die
ganz große Spannung liegt nicht mehr über diesem Duell, denn der neue
Meister (Olympia Heidelberg) und auch der Vize (Hanse Wismar) stehen
bereits fest. Es geht zwischen den um einen Punkt getrennten
Mannschaften lediglich noch um Platz drei.
29.03.2007 Verzicht auf eine besondere Würze Motor-Boxer borgen Schwergewichtler Alex Melcher nicht aus - nicht an Seelze
Einiges hatte Ralph
Mantau ja in all den Jahren schon erlebt, in denen er für die
Babelsberger Boxer das Zepter schwang. Ein solches Anliegen, wie es ihm
vor dem letzten Zweitliga-Saisonkampf am Sonnabend gegen den BSK Seelze
ausgerechnet vom Dauerrivalen zugetragen wurde, ließ dann allerdings
auch ihn als alten Hasen den Kopf schütteln. Nachdem Motor-
Schwergewicht Vitalijus Subacius im Hinkampf in Seelze Serkan Kartal aus
dem Ring fegte und die Niedersachsen nach der Niederlage gegen
Heidelberg vor zwei Wochen auch auf ihr zweites Schwergewicht verzichten
müssen, wollten sie sich ausgerechnet von den Babelsbergern Alex Melcher
ausleihen. Der einstige Kickboxer muss Subacius zwar den Vortritt
lassen, zählt aber zum festen Aufgebot.
08.02.2007 Ausgeruht zum Auswärtsfight BOXEN / Motor-Staffel will in Heidelberg Titelambitionen wahrenAXEL EIFERT
Der Kampf um die
Meisterschaft in der 2. Bundesliga der Amateurboxer geht in seine
entscheidende Phase – und noch immer ist es keiner der vier Mannschaften
im bisherigen Saisonverlauf gelungen, einen Auswärtssieg zu landen. Nach
der zuletzt so umstrittenen 11:13-Niederlage der Babelsberger
Faustkämpfer am 20. Januar in Wismar stellt sich für den Meister der
vergangenen beiden Jahre am Sonnabend beim vorletztenSaisonauftritt beim
Boxclub Olympia Rhein-Neckar in Heidelberg nicht die Frage, ob er gern
als erstes diese Serie durchbrechen will. "Wir können ja gar nicht
anders. Wenn wir unsere Titelambitionen aufrecht erhalten wollen, müssen
wir dort gewinnen. Das haben wir uns auch fest vorgenommen und zuletzt
entsprechend hart trainiert", sagte Motor-Trainer und -Manager Ralph
Mantau.
22.01.2007 Wütend in Wismar Zweitligist Motor Babelsberg verlor 11:13
Die Erwartungen vor der
Reise nach Wismar am Samstag waren groß beim Box-Zweitligisten Motor
Babelsberg: Ein Auswärtssieg war anvisiert, ein Remis gab der Trainer
und Manager Ralph Mantau als „Minimalziel“ aus. Doch am Ende kam alles
ganz anders. Der SV Motor Babelsberg fuhr ohne Punkt zurück und verlor
auch noch die Tabellenführung.
22.01.2007 Motor-Staffel fühlt sich betrogen BOXEN / 11:13 Niederlage in WismarAXEL EIFERT
Ralph Mantau, Trainer
und Manager der Zweitliga-Boxer von Motor Babelsberg, war auch gestern
immer noch außer sich. "Das war korrupt und Betrug. Marcel Schneider,
Jörg Rosomkiewicz und Vitalijus Subacius sind von einem unfähigen
Kampfgericht aus Sachsen-Anhalt, zu dem ich nichts weiter sagen möchte,
um ihre Siege gebracht worden. So wie Wismar nun Tabellenführer geworden
ist, möchten wir es nie werden", schimpfte Babelsbergs Teamchef nach der
11:13-Niederlage bei den Mecklenburgern.
15.01.2007 Mit "Rosi, Rosi"-Rufen zum Sieg getrieben 14:10 über starken Neuling brachte Motorboxer an die Tabellenspitze
Mannschaftskapitän Anatolij Hoppe blieb es vorbehalten, im
dritten Saisonkampf der 2. Boxbundesliga beim Stand von 10:8 den
Gesamtsieg seiner Babelsberger Motor-Boxer gegen den starken Neuling SC
Olympia (SCO) Rhein-Neckar zu sichern. Wie er das tat, war
bemerkenswert. Der Halbschwergewichtler führte Boxen als edle Kunst der
Selbstverteidigung vor. Exzellente Meidbewegungen ließen den langen
Hüseyin Cincara, Dritter der Deutschen Meisterschaften, ins Leere
schlagen, dann folgten überfallartige Angriffe, durch die Hoppe locker
die für seinen hohen Sieg (27:4) nötigen Punkte sammelte.
15.01.2007 Zuckerbrot und Peitsche BOXEN / Nach dem 14:10-Sieg ist Motor Babelsberg Zweitliga-SpitzenreiterDETLEF BRAUNE
Heikle Dinge soll man erst überschlafen. Einen Tag nach dem
Auftritt der Zweitliga-Boxer von Motor Babelsberg folgt die Auswertung.
Auch gestern startete Trainer Ralph Mantau seinen telefonischen Rundruf
in die Heimatstädte der Boxer. "Da verteile ich Zuckerbrot und
Peitsche", sagt er genüsslich.
10.01.2007 Trainingslager in Kaunas für ersten Sieg Wieder Zweitliga-Boxen im Babelsberger Autohaus MICHAEL MEYER
Am Samstag wird das
Toyota Auto Center Babelsberg wieder zum Box-Mittelpunkt der
Landeshauptstadt. Mitarbeiter des Autohauses werden die Kraftwagen
hinüber in die Werkstätten fahren und so Raum schaffen für das
Seilquadrat und 500 Zuschauer, die Babelsbergs Motor-Boxer ab 18 Uhr im
Zweitliga-Kampf gegen den BC Olympia Heidelberg anfeuern wollen.
10.01.2007 Ein Sieg ist Pflicht BOXEN / Vier Babelsberger zur Vorbereitung im Trainingscamp in LitauenAXEL EIFERT
Die Boxer von Motor Babelsberg wollen in
der 2. Bundesliga ihren im Vorjahr errungenen Meistertitel verteidigen.
Nach zwei Unentschieden in den ersten beiden Kämpfen haben sie dieses
Ziel noch nicht aus den Augen verloren, aber beim Heimkampf am Sonnabend
(18 Uhr, Toyota-Autocenter Großbeerenstraße) gegen den BC
Olympiastützpunkt Rhein-Neckar Heidelberg muss nun ein voller Erfolg
her. "Ein Sieg ist Pflicht", gab deshalb Motor-Trainer und -Manager
Ralph Mantau als Parole heraus. "Ansonsten weiß ich nicht, gegen wen wir
sonst noch gewinnen sollten."
11.12.2006 Harte Weihnachten Motor boxte nur unentschieden – jetzt wurde Sondertraining angeordnet HENNER MALLWITZ Es
war also doch kein Understatement. Dass es diesmal eine besonders harte
Saison werde, in der jeder jeden schlagen kann, hatte Ralph Mantau vor
Beginn der Wettkampfserie der zweiten Box-Bundesliga gesagt. Er sollte
Recht behalten: Nach dem Punktgewinn in Seelze vor einer Woche mussten
die Faustkämpfer Motor Babelsbergs am Samstagabend einen Zähler abgeben.
Im Toyota-Autohaus kam Mantaus Truppe gegen das Boxteam Hanse Wismar
allenfalls zu einem 12:12 und hatte sich wahrlich mehr ausgerechnet.
11.12.2006
Diesmal nur unentschieden BOXEN / Schwergewichtler Subacius verhindert Motor-HeimniederlageAXEL EIFERT
Ausgeglichenheit ist
Trumpf in der neuen Saison der 2. Box-Bundesliga. Oft entscheidet nur
ein Wimpernschlag über Sieg, Niederlage oder Unentschieden. Das war auch
am Sonnabend bei der Heimpremiere der Faustkämpfer von Motor Babelsberg
so, die sich vor den Augen vom inzwischen zum Stammgast gewordenen
Ministerpräsidenten Matthias Platzeck gegen die starke Gästestaffel von
Hanse Wismar mit einem 12:12-Unentschieden begnügen mussten. Somit sind
die Babelsberger zwar weiterhin ungeschlagen, aber der eine Woche zuvor
als Gewinn verbuchte Auswärtspunkt beim BSK Seelze ist wieder weg, weil
gegen die Mecklenburger ein Sieg eingeplant war.
03.12.2006 MB Boxen
Auftakt nach Maß Motor-Boxer erkämpfen mit starker Teamleistung ein 12:12 beim BSK Seelze Besser hätte es zum Saisonstart in der 2.Bundesliga für die Boxer von Motor Babelsberg fast nicht kommen können. Mit starken Leistungen aller Athleten konnte das Team beim BSK Seelze ein Remis erkämpfen und legte damit den ersten Meilenstein in Richtung dritter Titelverteidigung in der 2. Box-Bundesliga. Der amtierende Deutsche Vizemeister Marcel Schneider tat sich in den ersten beiden Runden schwer gegen Eugen Pister, steigerte sich im Verlauf, unterlag dann aber trotzdem nach Punkten – eine unerwartete Punktabgabe für Motor-Manager Ralph Mantau. Anschließend wollte es Zakhid Mekthysiev gegen Igor Oreschkin besser machen und gewann mit deutlichem Punktevorsprung trotz zweier umstrittener Verwarnungen in Runde 4 seinen Kampf. Im dritten Kampf des Abends bekam Jakov Terskich Eugen Burhardt vor die Fäuste. Nach starken zwei Runden machte sich jedoch der Trainingsrückstand Terskichs bemerkbar und er musste sich nach Punkten geschlagen geben. Nun war es Zeit für Motor-Neuzugang Artjom Daschajan seien Nominierung in den Kader zu bestätigen. Ihm gegenüber stand kein geringerer als Slave Kerber – amtierender Deutscher Vizemeister. Beide Sportler begeisterten das Publikum mit einem sehr guten technisch-kämpferischen Kampf, in dem der Babelsberger Daschajan immer die entscheidenden Akzente setzen konnte und knapp aber verdient nach Punkten gewann. Halbzeit – 6:6. Nun schienen die Babelsberger Kämpfer ihrem gesetzten Minimalziel näher zu kommen: in Seelze ein Remis zu erkämpfen. Weltergewichts-Neuzugang Dimitri Hait musste sich Alexander Raynesch vom BSK Seelze stellen. Jedoch fand Hait nicht zu seiner erwarteten Leistung und musste sich nach Punkten geschlagen geben. Routinier Jörg Rosomkiewicz boxte eine sehr starke erste Runde gegen den Seelzer Halis Baran und führte deutlich nach Punkten. „Rosi“ kam ab Runde 2 völlig von seiner Linie ab musste sich mit deutlichem Punkterückstand geschlagen geben. Nun war es Zeit für die „schweren Jungs“ Anatolij Hoppe und Vitalijus Subacius das Minimalziel zu verwirklichen. Anatolij Hoppe kämpfte gegen Alexander Goltz, der zu jeder Zeit das Nachsehen hatte und schon nach Runde 1 weit nach Punkten zurücklag. Nach taktischen Anweisungen aus der Motor-Ecke steigerte Kapitän Hoppe seine Leistung und schickte den Seelzer Goltz in Runde 2 auf die Bretter – RSC-Sieg für Hoppe. Nun waren die Erwartungen an den amtierenden Studentenweltmeister und Publikumsliebling Vitalijus Subacius hoch, denn er könnte mit einem Sieg gegen Serkan Kartal das Remis festmachen. Wie gewohnt war der sympathische Litauer stark, diesmal jedoch bewies er, dass seine boxerischen Fähigkeiten noch lange nicht erschöpft sind, und versetzte die Boxstätte in ungewohnte Stille. Nach eindeutiger Überlegenheit in Runde 1 setzte Subacius in Runde 2 ein Ende, gewann durch RSC und sicherte den Babelsbergern den verdienten Auswärtspunkt. [Hier Bilder sehen]
27.11.2006 Potsdamer Neueste Nachrichten Weltmeister im Kickboxen geht zu Motor DIMITRI HAIT VERSTÄRKT DAS WELTERGEWICHT Henner Mallwitz
Babelsbergs Motor-Boxer können ein wenig entspannter in die neue Saison
der 2. Bundesliga gehen: Tobias Drobig, bislang einziger
Weltergewichtler im Team und somit in Anbetracht zu erwartender
Verletzungen ein permanenter „Wackelkandidat“ bekommt einen zweiten Mann
an seine Seite. Dimitri Hait, 27, wird fortan die Babelsberger im Kampf
um den dritten Titelgewinn in Folge verstärken. Mit dem Mann vom Amateur
Kick-Box-Club (AKBC) Wolfsburg kommt kein geringerer als der bisherige
Kickbox-Weltmeister an die Havel – in diesem Jahr verlor er seinen
Titel. Zustande kam der Kontakt durch Alex Melcher. Der
Schwergewichtler, der 1996 und 2002 Kickbox-Europameister wurde, ist
nach wie vor Vereinsmitglied bei Motor Babelsberg und betreibt in
Wolfsburg ein Fitnessstudio, das auch Dimitri Hait oft besucht.
08.11.2006 Märkische Allgemeine Zeitung Cottbuser Hilfe für Motor-Riege BOXEN / TERMINE FÜR LIGA UND POKAL
PETER STEIN
05.11.2006 Richtigstellung zu den Presseartikeln aus dem Potsdamer Stadtmagazin "EVENTS" und der "Potsdam am Sonntag" zur 4. Potsdamer Fight Night am 12. November 2006 In den Artikeln der "EVENTS" (Ausgabe November) und der "Potsdam am Sonntag" (vom 05.11.2006) zur 4. Potsdamer Fight Night am 12. November 2006 wird erwähnt, dass Sportler vom SV Motor Babelsberg e.V. Abteilung Kickboxen an dieser Veranstaltung teilnehmen werden. Richtigstellung: Es gibt keine Abteilung Kickboxen beim SV Motor Babelsberg e.V. und es werden auch keine Sportler von der Abteilung Boxen an der Veranstaltung teilnehmen.
18.10.2006 Märkische Allgemeine Zeitung "Rosi" peilt den Titel an BOXEN / TRAININGSLAGER IN LITAUEN - FAHRPLAN FÜR DIE 2. BUNDESLIGA STEHT AXEL EIFERT
Nach einer langen
Sommerpause mit einigen Aufregungen, was den Austritt von Sportlern aus
dem Verein betraf (MAZ berichtete), wird es für die
Amateurboxer von Motor Babelsberg nun wieder ernst. Mittelgewichtler
Jörg Rosomkiewicz war schon aktiv, holte sich erneut den
Landesmeistertitel und qualifizierte sich für die deutschen
Meisterschaften, die vom 24. bis 29. Oktober in Straubing (Bayern)
stattfinden. Beim Regionalausscheid gegen Sachsen am 7. Oktober in
Jüterbog kletterte Rosomkiewicz in den Ring und gewann gegen Adam
Gadajew (Torgau) mit 26:6 nach Punkten. Im Nachhinein stellte sich
überraschend heraus, dass der Babelsberger dort gar nicht hätte boxen
müssen, denn Gadajew ist kein Deutscher und bei der DM nicht
startberechtigt. "Für die Vorbereitung auf die Meisterschaft war der
Kampf aber gut", sagte Trainer Ralph Mantau. 20.09.2006 Vorgeschlagene Termine für die Boxligen der Saison 2006/2007 Die allgemeine Terminplanung für den DBV, auch für die drei Ligen, ist in diesem Jahr etwas schwieriger zu gestalten. Nach zweimaliger Anfrage beim EABA- Büro in Moskau wurde noch nicht reagiert, somit stehen zum jetzigen Zeitpunkt auch keine internationalen Termine exakt fest. Um eine Planungssicherheit für die Vereine der deutschen Ligen zu haben, wurde folgender Terminplan erstellt: Es wird angenommen, dass Sechsergruppen gebildet, also 10 Termine benötigt werden, 1. Bundesliga, 2. Bundesliga je 6 Mannschaften, Oberliga je 2x 5 Mannschaften mit Play-offs der jeweils Ersten der jeweiligen Gruppe mit Hin und Rückkampf. Der Liga-Beginn für die 1./2. Bundesliga könnte der 10. Dezember sein. Dieser Termin ist bis jetzt jedoch unverbindlich, da sich noch nicht genug Mannschaften für den Ligawettbewerb angemeldet haben. Märkische Allgemeine Zeitung 20.04.2006 MOTOR BABELSBERG VORZEITIG MEISTER BOXEN / 12:11 – AUSWÄRTSSIEG IN WISMAR AXEL EIFERT
Die Boxer von Motor
Babelsberg griffen am Sonnabend gleich die erste Chance beim Schopfe und
sicherten sich mit einem 12:11-Auswärtserfolg beim BT Hanse Wismar
vorzeitig die Meisterschaft in der 2. Bundesliga. Mit 11:3 Punkten sind
die Potsdamer vor dem letzten Saisonkampf in Wolfenbüttel am 22.April
nicht mehr einzuholen und schafften somit bereits vorzeitig die
erfolgreiche Titelverteidigung. Märkische Allgemeine Zeitung 20.03.2006 Nichts für schwache Nerven BOXEN / BABELSBERG SCHLÄGT SEELZE KNAPP 13:11 UND WAHRT ALLE CHANCEN AXEL EIFERT
Dass es im Sport ebenso
auf- und abgeht wie manchmal in der Politik, konnte Ministerpräsident
Matthias Platzeck (SPD) am Sonnabend beim letzten Saison-Heimkampf der Boxer
von Motor Babelsberg in der 2. Bundesliga gegen den BSK Seelze aus
Niedersachen miterleben. Nach fünf Duellen hing der gastgebende
Spitzenreiter gegen den zuvor punktgleichen Tabellenzweiten noch mächtig in
den Seilen, ging aber durch einen tollen Endspurt von drei gewonnen Fights
hintereinander in den oberen Gewichtsklassen noch als 13:11-Sieger aus dem
Ring. Die Babelsberger blieben in dieser Saison im heimischen
Toyota-Autocenter ohne Punktverlust und wahrten damit ihre Chance auf eine
erfolgreiche Meisterschaftsverteidigung. Motor-Trainer und -Manager Ralph
Mantau weiß aber auch, dass bis dahin in den beiden noch ausstehenden
Kämpfen in Wismar und in Wolfenbüttel noch einige Klippen zu umschiffen
sind.
Potsdamer Neueste Nachrichten 20.03.2006 Ordnung wieder hergestellt MOTOR-BOXER BEZWANGEN NACH SPANNENDEN KÄMPFEN DEN BSK SEELZE MIT 13:11 HENNER MALLWITZ
„Eigentlich wollte ich
heute meine ganz persönliche Rache nehmen. Schade drum.“ Statt die
Boxhandschuhe anzuziehen, hatte Tobias Drobig diesmal die Rolle als
Kameramann übernommen und filmte von der Treppe des Toyota-Autohauses
aus den letzten Heimkampf der Boxer von Motor Babelsberg in der
laufenden Saison der 2. Bundesliga. Nach seinem K.o.- Schlag beim BSK
Seelze vor einem Monat war er mit einer Sperre belegt worden, aber seine
Mitstreiter sorgten auch ohne ihn für eine erfolgreiche Revanche.
Letztlich war es ein Abschied nach Maß. Zwar nicht durchweg souverän,
aber in jedem Fall spannend bis zur letzten Minute gestalteten die
Motor-Boxer den Abend und setzten sich schließlich mit 13:11 durch.
Märkische Allgemeine Zeitung 17.03.2006 Revanche gegen Seelze ist angesagt BOXEN / GASTGEBER BABELSBERG KÜNDIGT BESTBESETZUNG AN / COMEBACK VON DAVID SPRENGER IM WELTERGEWICHT AXEL EIFERT
Die Saison in der 2.
Bundesliga der Amateurboxer geht in ihre entscheidende Phase. Für die
Faustkämpfer von Tabellenführer Motor Babelsberg (7:3) bedeutet dies im
morgigen Spitzenduell zu Hause (18 Uhr, Toyota-Auto-Center) gegen den
punktgleichen Zweiten vom BSK Seelze aus Niedersachsen, dass unbedingt ein
Sieg eingefahren werden muss, wenn die Potsdamer ihr Saisonziel Verteidigung
der Vorjahresmeisterschaft weiter im Visier behalten möchten.
Potsdamer Neueste Nachrichten 16.03.2006 Den Kampf im Ring entscheiden Im letzten Heimkampf der Saison treffen die Boxer von Motor Babelsberg am Sonnabend auf den BSK Seelze HENNER MALLWITZ
Als Ralph Mantau vor
einem Monat mit seinem Team aus Seelze zurückkam, war da einfach nur
noch Frust. Verärgerung über einen Abend, in dem man seinen Boxern im
wichtigen Zweitligakampf nicht die Spur einer Chance gelassen hatte. Mit
10:13 musste der bislang ungeschlagene Tabellenführer am Ende den Ring
verlassen, und das Wort Fairness wollte der Manager von Motor Babelsberg
nicht annähernd in den Mund nehmen. Von Schikanen bei der ärztlichen
Untersuchung vor dem Kampf erzählte er und von äußerst fragwürdigen
Entscheidungen der Ringrichter.
Märkische Allgemeine Zeitung 16.03.2006 Mit der Führhand auf Punktejagd BOXEN / Sparborths „Rechte“ wieder fit DETLEF BRAUNE
Die Faustkämpfer von
Motor Babelsberg wollen auch in diesem Jahr in der 2. Box-Bundesliga zum
großen Schlag ausholen und den Spitzenplatz aus dem Vorjahr verteidigen.
Im letzten Heimkampf der Saison am Sonnabend um 18 Uhr im Babelsberger
Toyota-Autohaus gegen BSK Seelze möchte sich ein neues Gesicht in der
Staffel des Gastgebers erneut so präsentieren wie bei den bisherigen
Fights.
Potsdamer Neueste Nachrichten 20.02.2006
Bittere Niederlage HENNER MALLWITZ
Ralph Mantau musste
gestern noch um Fassung ringen. Vieles hatte der Manager und Trainer der
Boxer von Motor Babelsberg schon erlebt, doch was sich am Samstagabend
beim BSK Seelze abspielte, war auch für ihn in dieser Form neu. Nein, es
war nicht in erster Linie die 10:13-Niederlage, die der bis dato
ungeschlagene Tabellenführer der 2. Bundesliga hinnehmen musste. Es war
eher das Szenario, das sich erst im Vorfeld und schließlich während der
Kämpfe abspielte. Da befand der zuständige Ringarzt die Pulsfrequenz von
Bantamgewichtler Fatih Yilmaz und Weltergewichtler Tobias Drobig als zu
hoch und zitierte die Gäste obendrein zum Fiebermessen. Erst auf starken
Protest Mantaus hin setzte der Arzt erneut sein Stethoskop an und befand
nun plötzlich alles für rechtens. „Schon da wollte ich am liebsten mit
dem Team wieder abreisen“, so Mantau. „Die Folgen für den Verein wären
aber geradezu vernichtend gewesen.“
Märkische Allgemeine Zeitung 20.02.2006
Aufregung vor dem ersten Gong AXEL EIFERT
Potsdamer Neueste Nachrichten 06.02.2006 Bühne frei: Theater im Boxring Trotz Skandalurteils im Schwergewicht entschieden Motor-Boxer den Kampf gegen Gotha für sich HENNER MALLWITZ
So richtig wollte die
Freude am Ende nicht aufkommen. Zwar hatten die Boxer von Motor
Babelsberg am Sonnabend ihr selbstgestecktes Ziel erfüllt und den
Boxclub Wacker Gotha mit 14:10 auf die Heimreise geschickt, doch ein
Wermutstropfen blieb trotz allem. Ausgerechnet den Schwergewichtskampf,
in den Babelsbergs Punktegarant Vitalijus Subacius als haushoher Favorit
ging, mussten die Mannen um Coach und Manager Ralph Mantau abgeben.
Michael Werner war gegen den mehrfachen litauischen Meister chancenlos,
Subacius platzierte mehrere Treffer wirkungsvoll und beförderte den
Gothaer vor allem in den ersten beiden Runden mehrfach in die Seile.
Auch in Runde drei landete das Schwergewicht mehrere Kopftreffer. Ein
rechter Aufwärtshaken folgte und ließ Werner zu Boden gehen. Dann der
Ruf aus der roten Ecke: „Bleib liegen, mach auf Tiefschlag“, war da von
Werners Vater und Coach Konrad zu vernehmen. Und sein Sohn hielt sich an
die väterlichen Anweisungen. 06.02.2006
Der Deutsche Boxverband Verband beschrieb Michael Werners (Boxclub Wacker Gotha) unsportliches Verhalten folgendermaßen:
[…]Der Erfolg von Babelsberg hätte sogar noch höher ausfallen können, denn der beste Starter, Schwergewichtler Vitalijus Subacius, wurde nach klarem Punktevorsprung (24 Punkte) gegen Michael Werner (Gotha) in der 3. Runde wegen eines Tiefschlages disqualifiziert. Fachexperten sahen diese von Michael Werner genommene Ruhepause als Schwalbe an, denn selbst Videoaufnahmen konnten den Beweis eines Regelverstoßes nicht aufklären. […]
Wie so oft traf auch hier Subacius’ krachender rechter „Hammer“, den im Nachhinein ziemlich demolierten Michael Werner aus Gotha, welcher seine Chance zu gewinnen nur noch durch einen filmreifen Tiefschlag sah. Durch Videoanalyse konnte schon direkt nach dem Kampf belegt werden, dass Subacius’ Schlag regulär über der Gürtellinie landete, sonst wäre Werner wohl nicht direkt nach dem Auszählen wieder aufgestanden und mit einem schelmischen Grinsen in seine Ecke gegangen. Ebenso unsportlich wie der vorgespielte Tiefschlag, verabschiedete sich Werner mit dem „Stinkefinger“ vom Babelsberger Publikum, von dem er berechtigt ausgepfiffen wurde.
Märkische Allgemeine Zeitung 06.02.2006 Phantom – Tiefschlag hilft Gotha nicht BOXEN / BABELSBERG VERTEIDIGT SPITZE AXEL EIFERT
Das Boxerduell in der 2. Bundesliga zwischen Motor Babelsberg und Wacker Gotha war am Sonnabend längst zu Gunsten der Gastgeber gelaufen, da kam es noch zu einem Eklat. Im Schwergewicht lag Gästekämpfer Michael Werner in der dritten Runde schon aussichtslos gegen den Litauer Vitalijus Subacius zurück, da ging der Gothaer plötzlich zu Boden und hielt sich den Unterleib. Der Ringrichter disqualifizierte daraufhin den für Babelsberg boxenden Subacius, der damit seine erste Niederlage im Motor-Dress hinnehmen musste.
Die Aufnahme einer
Motor – Betreuerin mit einer Digitalkamera zeigte aber sehr deutlich,
dass es bei weitem kein Tiefschlag war und Werner sich einfach fallen
ließ. Der Gothaer beließ es nicht bei dieser einen Unsportlichkeit,
sondern zeigte dem Publikum auch noch den Mittelfinger. Nur gut, dass in
Boxerkreisen Disqualifikationssiege verpönt sind. Anders hätte der
"Gewinner" sonst wohl keine Chance, heißt es dort. Märkische Allgemeine Zeitung 03.02.2006 Heimsieg fest im Visier BOXEN / EIN BABELSBERGER TRIO IST GEGEN GOTHA BESONDERS MOTIVIERT AXEL EIFERT
Die Marschroute für den
morgigen Heimkampf der Boxer von Motor Babelsberg in der 2. Bundesliga
gegen Wacker Gotha (18 Uhr, Toyota-Autocenter) hatte Manager und Trainer
Ralph Mantau schon vor gut zwei Wochen bekannt gegeben. "Gegen Wismar
wollen wir die Tabellenführung zurückerobern und dann gegen Gotha mit
einem Sieg verteidigen beziehungsweise ausbauen", sagt er damals. Potsdamer Neueste Nachrichten 02.02.2006 Motor Babelsberg empfängt Wacker Gotha HENNER MALLWITZ
Ralph Mantau bringt es
auf den Punkt. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, sagt der Manager
der Boxer von Motor Babelsberg und denkt nicht ohne Gram an den Kampf
seiner Truppe gegen Wacker Gotha zurück. Während in der Berliner
Max-Schmeling-Halle der „Riesen- Russe“ Nikolai Valuev am 17. Dezember
in einem eher ernüchternden Kampf dem bisherigen WBA-Champion John Ruiz
den Titel streitig machte, mussten sich die favorisierten Babelsberger
Zweitliga-Boxer ausgerechnet beim Tabellenletzten mit einem mageren
11:11 begnügen. Der Ärger sei umso größer gewesen, da der Sieg allein
durch äußerst fragwürdige Kampfrichterentscheidungen verhindert wurde,
klagte Mantau nach dem Kampf. „Das war streckenweise nicht
nachzuvollziehen, und sogar das einheimische Publikum sah das Ganze mit
gemischten Gefühlen.“ Märkische Allgemeine Zeitung 23.01.2006 Babelsberg wieder Spitze BOXEN / MOTOR SCHLÄGT WISMAR 13:11 – BLITZBESUCH VON MANFRED WOLKE DETLEF BRAUNE
Die Faustkämpfer von
Motor Babelsberg schlugen im Toyota-Autohaus im Spitzenkampf der 2.
Bundesliga den bisherigen Tabellenführer Boxteam Hanse Wismar mit 13:11
und platzierten sich nach drei Kampfabenden wieder dort, wo sie zum
Abschluss der vergangenen Saison standen: ganz vorn. Den erneuten
Höhenflug vor 500 Zuschauern ließ sich ausgerechnet der prominenteste
Mann entgehen, der je aus den Motor-Reihen hervorgegangen war. Manfred
Wolke "schaute vorbei", doch seine Aufwartung am Ring machte der
ehemalige Babelsberger - für die Fans war er nur "Manne" - nicht.
Schade. Dabei ist die Euphorie rund um das Seilgeviert genauso groß wie
zu seinen aktiven Zeiten an der Havel vor vier Jahrzehnten. Potsdamer Neueste Nachrichten 23.01.2006
Ordnung wieder hergestellt Motor-Boxer schlugen Wismar 13:11 und holten sich die Tabellenspitze zurück HENNER MALLWITZ
Das Ziel war klar
gesteckt, die Halle gut gefüllt und wie immer leisteten die Fans ihren
Teil, um die Babelsberger Motor-Boxer zum Sieg zu führen. Mit Erfolg: Im
Kampf um die Tabellenspitze der zweiten Bundesliga ließen sich die
Mannen um Coach und Manager Ralph Mantau am Samstagabend im
Toyota-Autohaus die Butter nicht vom Brot nehmen und fegten den
bisherigen Tabellenführer Hanse Wismar mit 13:11 aus dem Ring.
Potsdamer Neueste Nachrichten 19.01.2006
Motor-Boxer wollen an die Tabellenspitze HENNER MALLWITZ
Das vergangene
Wochenende verbrachte Ralph Mantau in Wismar. Unter anderem im
„Wonnemar“, einem weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus begehrten
Spaßbad, was seiner Meinung nach „Potsdam leider wohl nie bekommen
wird“. Aber das ist eine andere Sache, denn der Manager der Boxer von
Motor Babelsberg war nicht da, um sich zu entspannen, sondern um sich in
der modernen Tennishalle den Zweitliga-Boxkampf zwischen dem
gastgebenden BT Hanse und dem BSB Seelze anzusehen. Mit 9:14 schickte
Wismar die Männer aus Niedersachsen auf die Heimreise.
Märkische Allgemeine Zeitung 19.01.2006
Platz eins fest im Visier BOXEN / 2. BUNDESLIGA: BABELSBERG ERWARTET WISMAR ZUM SPITZENDUELL AXEL EIFERT
Gleich richtig in die
Vollen geht es für die Boxer von Motor Babelsberg beim ersten Auftritt im
neuen Jahr. Nachdem die Gäste vom Boxteam Hanse Wismar am vergangenen
Wochenende mit dem 14:9 zu Hause gegen den BSK Seelze mit 4:0 Punkten die
Tabellenführung übernommen haben, kommt es am Sonnabend (18 Uhr,
Toyota-Autocenter Großbeerenstraße) bei den ebenfalls noch ungeschlagenen
Potsdamern (Zweiter mit 3:1) zum Spitzenduell in der 2. Bundesliga.
Märkische Allgemeine Zeitung 19.12.2005 Gute Auftritte nicht durchgängig belohnt
BOXEN / FÜR BABELSBERGER WAR IN GOTHA DEUTLICH MEHR ALS EIN 11:11 UNENTSCHIEDEN DRI N AXEL EIFERT
Dass die Trauben in allen
deutschen Box-Ligen auch für die Favoriten sehr hoch hängen, mussten Motor
Babelsbergs Faustkämpfer am Sonnabend einmal mehr erleben. Beim Aufsteiger
Wacker Gotha verloren die Potsdamer zwar nicht, hatten sich aber auch etwas
mehr als das letztliche 11:11-Unentschieden ausgerechnet. "Mit dem einen
Punkt können wir zwar leben, aber eigentlich hätte es einen Sieg, wenn nicht
sogar einen klaren Sieg für uns geben müssen", zeigte sich Motors Boxchef
Ralph Mantau von einigen Urteilen des sächsischen Kampfgerichts überrascht.
Potsdamer Neueste Nachrichten 05.12.2005 Motor-Boxer mit erfolgreichem SaisonstartHENNER MALLWITZ
Besser hätte der
Saisonauftakt für Babelsbergs Motor-Boxer nicht laufen können: Im nahezu
ausverkauften Toyota-Autohaus an der Großbeerenstraße bezwang das Team
am Samstagabend den BAS Wolfenbüttel klar mit 15:9 und schraubte sich
damit gleich zu Beginn an die Tabellenspitze der zweiten Bundesliga.
Dies sollte zwar noch nicht überbewertet werden, doch zeigten die
Athleten gleich im ersten Saisonkampf eine gute und zum großen Teil noch
steigerungsfähige Leistung. Allein ein Kampf musste abgegeben werden. Märkische Allgemeine Zeitung 05.12.2005
Starker Einstand der Neuen BOXEN / Motor-Staffel mit hohem 15:9-Auftaktsieg über Wolfenbüttel AXEL EIFERT
Der Vorjahrsmeister hat
sich gleich wieder in die Favoritenrolle geboxt. Gegen den gewiss nicht
schlechten Aufsteiger BAC Wolfenbüttel feierten die Faustkämpfer von
Motor Babelsberg am Sonnabend zum Saisonauftakt in der 2. Bundesliga
einen überaus deutlichen 15:9-Erfolg. Vor rund 500 Zuschauern im
Babelsberger Toyota-Autocenter überließen die Gastgeber den
Niedersachsen nur in einer Gewichtsklasse einen Sieg. Die anderen sieben
Kämpfe entschieden die Motor-Kämpfer mehr oder weniger deutlich nach
Punkten für sich. "Schade, dass Jakov Terskich im Leichtgewicht nicht
auch noch gewonnen hat, dann hätten wir einen glatten Durchmarsch
hingelegt. Aber das wäre des Guten vielleicht doch etwas zu viel
gewesen", zeigte sich Babelsbergs Manager und Trainer Ralph Mantau
zufrieden. Besonders freute er sich über die starken Auftritte der drei
Neuzugänge. "Sie hatten alle nicht gerade schlechte Gegner und es war
von vornherein kaum zu erwarten, dass alle drei als Sieger aus dem Ring
gehen würden", meinte Mantau.
Potsdamer Neueste Nachrichten 30.11.2005
Unternehmen Titelverteidigung beginnt: Motor-Boxer starten in die neue SaisonHENNER MALLWITZ
Die vergangenen Tage
wurden häufig gemeinsam verbracht. Ausgiebiges Sparring, Training an den
Sandsäcken und gemütliches Abendessen im Team: Alles, um einerseits die
„Neuen“ besser in die Mannschaft zu integrieren, aber eben auch, um mit
einem guten Wir-Gefühl an die bevorstehenden Aufgaben zu gehen. Und die
werden für die Boxer von Motor Babelsberg nicht unbedingt leicht. In der
vergangenen Saison der zweiten Bundesliga setzten sie sich ungeschlagen
an die Tabellenspitze, und so kann es in der am Sonnabend beginnenden
Saison nur darum gehen, den Titel zu verteidigen. Märkische Allgemeine Zeitung 30.11.2005
Diesmal die Gejagten BOXEN / Babelsberg will in der 2. Bundesliga wieder ganz vorn landen AXEL EIFERT
Ab Sonnabend fliegen in der
2. Bundesliga der Amateurboxer wieder die Fäuste. Vorjahrsmeister Motor
Babelsberg, der aus finanziellen und sportlichen Gründen auf dem Aufstieg in
die 1. Bundesliga verzichtet hatte, beginnt mit einem Heimkampf (Beginn um
18 Uhr im Toyota-Autocenter Großbeeren-/Ecke Neuendorfer Straße) gegen die
aus der Oberliga aufgestiegene Staffel des BAC Wolfenbüttel.
Eine "Bank" sollte auch
Federgewichtler Zakhid Mekhitev werden. Der 33 Jahre alte, aus
Weißrussland stammende Neuzugang ist mit 340 Kämpfen (308 Siegen) ein
ganz erfahrener Ringfuchs, der im Vorjahr in der 1. Bundesliga für den
BC Chemnitz neun seiner zehn Fights gewinnen konnte.
Motor Babelsberg Boxen 28.11.2005
Der Countdown läuft
Die Boxfreunde der Region
können sich bald auf einen Leckerbissen der besonderen Art freuen. Viele
zählen die letzten Tage bis Weihnachten 2005 oder bis zur
Fußballweltmeisterschaft. Die Boxer des SV Motor Babelsberg zählen die
restlichen Tage bis zum ersten Heimkampf in der 2. Box-Bundesliga am 03.
Dezember 2005. Kondition bolzen, technischer Feinschliff und Sparring stehen hoch im Kurs, schließlich wollen die Motor-Boxer gleich beim ersten Auftritt in der zweithöchsten Liga dem Potsdamer Publikum tolle Kämpfe liefern. Doch bis dahin heißt es noch ein paar Tagen: schwitzen, schwitzen... Das Motor-Team in den einzelnen feststehenden Gewichtsklassen: Bantamgewicht: Marcel Schneider, Mittelgewicht: Jörg Rosomkiewicz, Halbschwer: Anatolij Hoppe - Schwergewicht: Vitalijus Subacius.
Motor Babelsberg Boxen 21.10.2005
Zwei Neuverpflichtungen für die 2. Liga
Trainer und Manager Ralph Mantau gibt mit Freude die Neuverpflichtung von Zakhid Mekthiev und Tobias Drobig bekannt. Der 33-jährige Zakhid Mekthiev soll es in dieser Saison im Federgewicht richten. Er bestritt bisher 340 Kämpfen, von denen er 308 gewann. Seine Erfolge waren: 3-mal sowjetischer Meister, 5-mal Weißrussischer Meister, 3. Platz WM in Housten/USA, 4-mal Sachsenmeister und 3-mal Sieger beim internationalen Turnier in Chemnitz. In der Gewichtsklasse bis 69 Kg rückt der erst 18-jährige Tobias Drobig ins Team auf. Er bestritt bisher 110 Kämpfe, von denen er 76 siegreich gestalten konnte, 9-mal boxte er Remis. Seine Erfolge waren: 6-mal Sachsenmeister und Süddeutscher Meister der Junioren.
Potsdamer Neueste Nachrichten 20.10.2005 Recken aus der FilmstadtMotor-Boxer gehen verstärkt in die Saison – am Wochenende testen sie sich beim Turnier in DänemarkHENNER MALLWITZ
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